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Tischtennis
Stein-Mädchen erst im Finale gestoppt

Kleve. Riesen Erfolg für die Tischtennis-Mädchen des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums: Im Bundesfinale "Jugend trainiert für Olympia" in Berlin kamen die Klever Spielerinnen ins Endspiel und erreichten am Ende die Silbermedaille. Von Helmut Vehreschild

Der Traum von der Medaille ist gestern Nachmittag tatsächlich wahr geworden: Die Tischtennis-Mädchen des Freiherrn-vom-Stein-Gymnasiums Kleve wurden bei der Siegerehrung in der Max-Schmeling-Halle in Berlin mit der Silbermedaille geehrt. Im Bundesfinale "Jugend trainiert für Olympia" mussten sich die Stein-Spielerinnen erst im Endspiel geschlagen geben. "Das ist ein traumhafter Erfolg. Unfassbar!", freute sich Sportlehrer Wolfgang Kluge nach dem Coup. Und Trainerin Mieke ten Broek sprach von einer "super Leistung. Alle haben sich reingekniet".

Nach den Gruppenspielen am Mittwoch hatten sich die Kleverinnen dreimal durchgesetzt und mussten nun gestern Morgen im Viertelfinale gegen die Freie Evangelische Bekenntnisschule Bremen an die Tische. Und die Schützlinge von Mieke ten Broek machten kurzen Prozess. Beim 6:0-Kantersieg gewannen die Doppel Maja Marbach/Marie Janssen (3:1-Sätze) und Agnes Sobilo/Celine Rossen (3:0) ebenso ungefährdet wie im Einzel Mara Janssen, Jessica Fertich und Marie Janssen (alle 3:0). Spannend machte es allein Spitzenspielerin Maja Marbach, die mit 12:10 im fünften und entscheidenden Durchgang ebenfalls siegte. "Das war alles ziemlich glatt", sagte Betreuerin Martina Scholten anschließend.

Damit war wie schon vor zwei Jahren der Einzug ins Halbfinale gesichert. Doch diesmal wollten die Stein-Mädchen mehr. Sie trafen auf die Herzog-Christoph-Schule in Beilstein (Baden-Württemberg) und gingen schon in den Doppeln in Führung. Maja Marbach/Marie Janssen (3:1) und Agnes Sobilo/Celine Rossen (3:0) sammelte die ersten Punkte für Kleve ein. Das spannendste Match lieferte sich Mara Janssen, die über 11:9, 11:9, 9:11, 4:11 und 11:9 am Ende hauchdünn vorne blieb. Jessica Fertich hatte zwar keine Chance, doch Maja Marbach (3:1), Marie Janssen (3:0) und Agnes Sobilo (3:0) machten den 6:1-Sieg und damit den Weg zum Endspiel frei. "Alle haben gekämpft und und hatten Freudentränen im Gesicht", freute sich Trainerin Mieke ten Broek mit den Mädchen.

Dass im Finale nichts mehr zu machen war, störte niemand mehr. "Wir haben gegen Roboter gespielt", sagte ten Broek. Die Humboldt-Schule aus Hannover (Niedersachen) gewann nicht nur locker mit 6:0, sondern gab auch keinen Satz ab. Die Mädchen aus Kleve waren einfach nur glücklich, als sie anschließend bei der Siegerehrung aufs Podest kamen und Silbermedaillen und Urkunden mitnehmen durften.

Heute können die Zweitplatzierten die Bundeshauptstadt Berlin erkunden, ehe es am Abend in der Max-Schmeling-Halle eine große Abschiedsparty gibt. Am Samstag kommen Team und Begleiter nachmittags zurück nach Kleve.

Quelle: RP
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