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Radsport
SVD-Radsportler zwei Tage lang unterwegs

Radsport: SVD-Radsportler zwei Tage lang unterwegs
Die Radsportler des SV Donsbrüggen begaben sich auch in diesem Jahr wieder auf eine ausgedehnte Mehrtagestour. FOTO: SVD
Kleve. Dass Frauen und Männer im harmonischen Miteinander Rennrad fahren können, bewiesen die Radsportler des SV Donsbrüggen auf ihrer diesjährigen Zwei-Tagestour.

19 Männer und sechs Frauen erkundeten unter Führung von Hardy Fries und einem Begleitfahrzeug erneut die Landschaften der Eifel.

Unter dem Motto "100 Prozent Natur" führte die erste Tour von Monschau aus in Richtung Süden über den Vennradweg ins belgische Sankt Vith, der Schnittstelle von Eifel und Ardennen. Genutzt wurde das dichte Netz der weitgehend über Bahntrassen führenden Radwege. Die Route ging dann weiter über Schönberg, an der Greifvogelstation Hellenthal vorbei wieder zurück nach Monschau.

Das Quartier in der Burg Monschau war sinnfällig ausgewählt. Die Gründung der Burg durch Grafen und Herzöge von Limburg geht zurück auf das Jahr um 1090. Ein Mann namens Monte Joci als Herr des Spaßes und der Freude wird erstmals 1168 namentlich erwähnt. Da er vermutlich um 1106, also 800 Jahre vor Vereinsgründung des SV Donsbrüggen, ein Motto der Radsportabteilung vorwegnahm, wurde er posthum zum Ehrenmitglied des SVD erkoren.

Die zweite lange Touretappe führte die Radsportler aus Donsbrüggen von Monschau aus in Richtung Norden bis an den Rand der Stadt Aachen. Der Weg führte zunächst wieder über die durchgehend asphaltierten Radwege auf den ehemaligen Bahntrassen. Mit einer Standartbreite von 2,50 Metern und meist weniger als 2,5 Prozent Steigung erlauben sie Radfahrspass mitten in der Natur und einem beeindruckenden Landschaftspanorama fernab vom Straßenverkehr. Ab Kornelimünster über Zweifall und Vossenack verlief die Route über verkehrsarme Straßen. Entgegen der Radwege auf den Bahntrassen mussten nun etliche Höhenmeter bewältigt werden. Ab der Ortschaft Hammer betrug der Anstieg über eine Länge von nahezu drei Kilometern durchschnittlich 15 bis maximal 18 Prozent.

Für den Profisport will man festgestellt haben, dass zwischen Frauen und Männern ein Leistungsunterschied von 14 Prozent besteht. Im Hobbyradsport mit unterschiedlichen Trainingsmöglichkeiten wird dies wesentlich größer sein, ganz zu schweigen von den individuellen Unterschieden. Wenn es nicht darum geht, als Erster im Ziel zu sein, sondern gemeinsam anzukommen, wenn es nicht gegeneinander geht, sondern schöne Landschaften naturnah zu erleben gilt, wenn es nicht um Sekunden geht, sondern um Fitness bis ins hohe Alter, dann ist Rennrad fahren in der Gruppe ein harmonisches Miteinander, das die Radsportler des SV Donsbrüggen sich auch für die Trainingsausfahrten vorgenommen haben.

Das Training der Radsportabteilung des SVD findet während der Sommerzeit zu folgenden Zeiten statt: montags um 18 Uhr speziell für Frauen; dienstags und donnerstags um 18 Uhr und samstags um 14 Uhr. Gemeinsamer Treffpunkt ist jeweils der Sportpark am Nössling. Interessierte sind jederzeit willkommen.

Quelle: RP
 
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