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Lokalsport
Tabellenplatz eins - ein schlechtes Omen

Lokalsport: Tabellenplatz eins - ein schlechtes Omen
Appeldorn, hier eine Szene aus dem Spiel gegen Donsbrüggen, muss in Geldern ran. FOTO: G. Evers
Kleve. Fußball-Kreisliga A: Seit dem 13. Spieltag konnte der Liga-Spitzenreiter die Führung nicht mehr verteidigen. Von Roland Baumann und Marco Büren

Seit den letzten Spieltagen der Hinrunde ist der erste Tabellenplatz nicht sehr attraktiv, denn wer ihn inne hatte, war ihn am folgenden Spieltag gleich wieder los. Ob es der SV Walbeck diesmal besser macht und den ersten Platz verteidigen kann?

Concordia Goch - Viktoria Goch II (Sonntag, 15 Uhr). Dass nach dem 6:1-Auftaktsieg gleich ein spielfreies Wochenende folgte, passte Concordia-Spielertrainer Stephan Gregor nicht in den Kram. Ändern konnte er es indes nicht. Heiß machen auf den Gegner braucht er seine Schützlinge nun auch nicht. Wer es da dem Gegner nicht zeigen will, der hat auf dem Platz bei einem Lokalderby nichts verloren. Natürlich gilt dies auch für die Viktoria-Mannschaft um Trainer Kato Sürün, der nach dem 2:7 bei der DJK Twisteden hofft, dass ihm zumindest wieder ein gelernter Torwart zur Verfügung stehen kann.

SV Walbeck - DJK Twisteden (Sonntag, 15 Uhr). Mit einem 5:0-Sieg über den FC Aldekerk holte sich Walbeck die Spitzenreiter-Position zurück. Nun steht die Mannschaft auf dem Programm, die Walbecks Trainer Andreas Holla ab Juli trainieren wird. Noch-DJK-Trainer Andreas Raadts ist überzeugt davon, dass sein Team nach dem 7:2-Sieg über Viktoria Goch II genug Selbstbewusstsein hat: "Wir brauchen uns vor Walbeck nicht verstecken. Das hat das Hinspiel gezeigt, und das hat unser bisheriges Auftreten in der Rückrunde auch deutlich gemacht." Um in Walbeck zu gewann, gibt Raadts zu, brauche es aber auch "Cleverness, wenn es zu Torchancen kommt".

GSV Geldern - DJK Appeldorn (Sonntag, 15 Uhr). Peter Streutgens, Trainer des GSV, ist guter Dinge, dass sein Team nach dem 0:4 beim TSV Weeze nun wieder besser unterwegs sein wird: "Eine solche Niederlage war uns eine Lehre. So schnell passiert das nicht wieder." Die verpasste Chance auf Platz eins sieht er gelassen: "Wer zu lange auf dem Platz an der Sonne liegt, der bekommt schnell Sonnenbrand." Treffender könnte man kaum den "Fluch des ersten Platzes" ausdrücken. Starke Töne gibt es auch aus Appeldorn. "Wir fahren nicht als krasser Außenseiter nach Geldern, um dort die Punkte zu quittieren", erwartet DJK-Spielertrainer Jens Hoffmann, dass seine Mannen mit der gleichen Einsatzbereitschaft wie zuletzt auflaufen und "mindestens einen Punkt holen". Ein Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Marcel Thomas.

FC Aldekerk - TSV Weeze (Sonntag, 15 Uhr). Die deutliche 0:5-Niederlage gegen den SV Walbeck hat der FC offenbar gut verdaut. "Der Sonntag ist wieder ein neuer Tag. Bis dahin sind die Köpfe wieder frei", ist sich Trainer Peter Orlowski sicher. Selbst im Falle einer Niederlage gegen Weeze wäre er nicht beunruhigt: "Wir wussten, dass das Auftaktprogramm sehr schwer wird. Sollten wir gegen Weeze verlieren, kommt das nicht überraschend."

Grün-Weiß Vernum - Siegfried Materborn (Freitag, 19.30 Uhr). Mit einem 3:0-Sieg über den Kreisliga-A-Absteiger SV Herongen vertrieb sich Vernum den vergangenen spielfreien Sonntag. Den Sieg wollte Heigl nicht überbewerten: "Uns war es wichtig, im Spielrhythmus zu bleiben. Nun gilt es, gegen Materborn einen Pflichtsieg einzufahren." Heigl weiß aber, dass Materborn mit einem 1:2 beim SV Rindern auch ein ernstzunehmender Gegner ist. Getreu dem Motto "Eigentlich haben wir keine Chance, aber die wollen wir nutzen" reisen die Siegfriedler nach Vernum.

SV Donsbrüggen - BV Sturm Wissel (Sonntag, 15 Uhr). Donsbrüggens Trainer Frank Bleisteiner hofft, dass seine Jungs "endlich mal von der ersten bis zur letzten Minute mit der nötigen Bereitschaft" zu Werke gehen. Zuletzt verfielen die Blau-Weißen allzu oft in Lethargie und durften sich so nicht über zwei Unentschieden wundern. Peter Laakmann und Philipp van Dyk fehlen wegen der fünften Gelben Karten und Peter Franke voraussichtlich wegen muskulärer Probleme.

Bei Wissel geht Coach Mario Wessler davon aus, dass "sich das Lazarett extrem lichtet". Auch bei Wessler wird das Wort "Einstellung" hoch aufgehängt. "Damit kann man in der Liga einiges erreichen", weiß Wessler.

Spielfrei sind der SV Rindern und der Kevelaerer SV.

Quelle: RP
 
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