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TC Goch: Vierter Aufstieg in fünf Jahren

Tennis: TC Goch: Vierter Aufstieg in fünf Jahren
Die Tennisdamen des TC Goch sind in der 2. Verbandsliga angekommen: (hintere Reihe v.l.) Joyce Lauf, Laura Meuserova, Olivia Zalewska, Jana Zitzke, Trainer Horst Dieter van de Loo, (erste Reihe v.l.) Nele Roeloffs, Mannschaftsführerin Anika Brendgen, Franziska Voß, Rebecca Voß und Elke Duivenbode. FOTO: Privat
Kleve. Die Tennisdamen des TC Rot-Weiß Goch kommen aus dem Feiern nicht heraus: Von der Kreisliga in die 2. Verbandsliga ging es in nur fünf Jahren. Zukünftig werden sie kleinere Brötchen backen müssen. Der Klassenerhalt ist das Ziel.

In fünf Ligen spielten die ersten Damen des TC Rot-Weiß Goch innerhalb der vergangenen fünf Jahre. Der diesjährige Aufstieg in die zweite Verbandsliga war demnach der Vierte seit der Neugründung der Damen-Mannschaft - und sogar der dritte Aufstieg in Folge. Die jungen Frauen haben damit für eine neue Tennis-Ära in Goch gesorgt.

Denn bevor sich einige Tennisspielerinnen aus der eigenen Jugend und die ambitionierte Mannschaftsführerin Anika Brendgen im Jahr 2011 zusammen getan haben, bekamen auch die Gocher den allgemein rückläufigen Trend in der Sportart zu spüren. In den Jahren zuvor konnten die Rot-Weißen nämlich kein erstes Damen-Team mehr stellen. Bis Horst-Dieter van de Loo, der heutige Trainer des Teams, einige talentierte Jugendspielerinnen in den eigenen Reihen entdeckte und mit ihnen eine Mannschaft gründete.

Durch einen Zufall traf er auf Brendgen, die damals zwar beim TC Reichswalde Mitglied war, aber keine Mannschaft, die an Medenspielen teilnahm, hatte. "Als ich meine Mama zum Training nach Goch gefahren habe, hat Horst-Dieter mich angesprochen und gefragt, ob ich nicht Lust hätte, Spielerin und Mannschaftsführerin des Teams zu werden", erzählt Brendgen. Nach kurzem Nachdenken sagte sie ja und übernahm zusammen mit van de Loo die Verantwortung für die doch deutlich jüngeren Teamkameradinnen.

Zusammen mit Olivia Zalewska, Franziska Voß und Nele Roeloffs bauten die beiden die Mannschaft auf. Laura Meuselowa und die heutige Nummer eins, Jana Zitzke, stießen ein Jahr später dazu, da sie im Jahr zuvor noch zu jung waren, um am Damen-Tennis teilzunehmen. Auch Joyce Lauf stieß als externer Neuzugang zum Team, ebenso wie etwas später die ebenfalls schon erfahreneren Spielerinnen Elke Duivenbode und Franziska Voß. In den ersten Jahren erhielten die Gocher Damen darüber hinaus Unterstützung von Anita Janssen, Esther Peters, Claudia Ambruster und Carolin Kanders.

Mit dem Ziel, möglichst bald höherklassig aufzuschlagen, starteten die Gocherinnen vor vier Jahren in der Kreisliga. Gleich in der ersten Saison gelang ihnen der Aufstieg in die Bezirksklasse B, wo man ein Jahr lang blieb, sich dann aber in Richtung Bezirksklasse A verabschiedete. Der angestrebte Aufstieg in die Bezirksliga wurde 2014 erreicht. "Da hatten wir uns eigentlich vorgenommen, erst mal diese Klasse zu halten und weiterhin Erfahrung zu sammeln", sagt Brendgen. Doch es kam anders. Mit drei überzeugend hohen, genauso aber auch überraschenden Erfolgen spielten sie sich in diesem Jahr locker in die zweite Verbandsliga, wo sie in der kommenden Sommersaison nun alle zum ersten Mal an den Start gehen werden.

"Da wird es sicherlich schwerer werden", erwartet die 25-jährige Studentin. Ein weiterer überraschender Aufstieg sei zwar nicht ganz ausgeschlossen, der Fokus liege aber ganz klar auf den Klassenerhalt und auf schönen Matches. "Wir haben ja eine große Fangemeinschaft bestehend aus unseren Familien und Freunden, die ebenso wie unser Trainer Horst-Dieter van de Loo zu jedem Spiel mitfahren", berichtet Brendgen. Auch die wöchentliche Trainingseinheit sei immer gut besucht und damit neben dem Spaß am Tennis ein Garant für den Erfolg.

(pets)
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