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Reitsport
Tobias Meier glänzt mit einem Doppelerfolg

Kleve. Am ersten Tag des Reit- und Dressurturniers in Pfalzdorf waren es auch einige Reiter aus der Region, die sich an der Spitze der Wettbewerbe platzierten. Neben Meier zählte Nadja Wellessen auch dazu.

Der erste Tag des "Blücher"-Pfingstturniers war für die Beiden ein überaus erfolgreicher Tag. Höchst zufrieden führte der Gocher Tobias Meier den 15-jährigen dunkelbraunen Wallach Angelo (Angelo/La Paz) auf den Anhänger und klopfte ihm noch einmal anerkennend an den Hals. Voller Stolz heftete er die beiden Goldschleifen an den Innenspiegel des Zugfahrzeuges und machte sich anschließend zufrieden auf den Heimweg. Vielleicht hat er an diesem Tag auch an den Keppelner Hans-Gerd Terhoeven Urselmans gedacht, in dessen Besitz sich Meiers erfolgreiches Springpferd befindet.

Drehen wir die Uhr zurück. Im Sattel des in Westfalen gezogenen Pferdes hatte der für den Club der Pferdefreunde angetretende Tobias Meyer am ersten Tag des Pfalzdorfer Pfingstturniers einen Doppelerfolg erzielt. Strafpunktfrei und in Bestzeit hatte der junge Nachwuchsreiter den Wallach über die von Ralf Kalbfleisch fair, aber dem Leistungsvermögen der Teilnehmer entsprechend erstellten Hindernisse auf A*- und L-Niveau gelenkt und damit die Konkurrenz, die sich gleichfalls stark präsentierte, auf die Plätze verwiesen.

Aber auch die Aktiven des RV "von Bredow" Keppeln verließen den Turnierplatz des Reitsportzentrums an der Kalkarer Straße erhobenen Hauptes und sichtlich zufrieden. Hatten sie doch soeben die Springprüfung der mittelschweren Klasse, Höhepunkt des ersten Turniertages, unter sich ausgemacht. Allen voran der Vorsitzende des RV von Bredow, Arnold Janssen, der die in den Niederlanden gezogene Schimmelstute Sharlymar (Sydney/Navarone) an die Spitze dieser Prüfung ritt. Es war eine hauchdünne Entscheidung.

Denn auch Janssens Vereinskollegin Nadja Wellessen hatte den braunen Quintender-Sohn Quixx (Mutter von Caletto I), gezogen vom Halderner Alfons Baumann und im Besitz von Iris Wellessen, gleichfalls fehlerfrei über die Hindernisse gelenkt. Nach Durchquerung des Ziels fehlten ihr nur fünf Hundertstelsekunden am Sieg. Packender hätte der Schlusspunkt unter den ersten Turniertag nicht sein können, der sich ninsichtlich der Wetterbedingungen zwar kühl, aber dennoch als zufriedenstellend einordnen ließ.

Doch nicht nur auf dem Springplatz, sondern auch bei den Wettbewerben auf dem Dressurviereck hinter der Reithalle des gastgebenden RV Blücher zeigten die Teilnehmer des Pfingstturniers ausgezeichnete Ritte, die den Beifall der Zuschauer aber auch wirklich vielfach verdient hatten. Eine prächtige Vorstellung lieferte auf ihrem Pferd die für den RV "Graf von Schmettow" Weeze reitende Alissa Hortz, die ebenso wie Tobias Meyer einen Doppelerfolg feiern konnte. Stark war ihre Vorstellung in der Dressurreiterprüfung der Klasse A*, in der sie den FR "Don't Worry"-Sohn Dante Alighieri (Mutter von FS Champion de Luxe) an die Spitze dieser Prüfung ritt. Das sah auch das Richterduo Katrin Hottgenroth und Harald Ricken so. Ohne lange zu zögern, vergaben sie die Wertnote 8.30, die weit jenseits der Note "gut" (8.00) lag. In der darauf folgenden A**-Dressur stellte die junge Amazone dem Publikum ebenfalls ihren Fuchswallach vor, mit dem sie ein weiteres Mal die Spitze einer Dressurprüfung eroberte.

Stolz auf ihre beiden Kinder zeigte sich in Goch-Heidhausen zudem Angelina van Egdom Derksen (Kranenburg), da ihre beiden Kinder gleichfalls die Goldschleifen an den Innenspiegel des Autos heften konnten. Denn während Luca den Ponyführzügel-Wettbewerb für sich entschied, konnte Jamie die Ehrenrunde der dritten Abteilung des Reiterwettbewerbes anführen, in dem die Grundgangarten Schritt, Trab und Galopp zu zeigen waren.

Info: In der morgigen Ausgabe setzen wir die Berichterstattung fort. Dann wird der zweite Tag des Pfingstturniers im Fokus stehen.

(sd)
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