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Torjäger-Gen von Trienenjost hilfreich

Lokalsport: Torjäger-Gen von Trienenjost hilfreich
Kapitän Andre Trienenjost und seine Mitstreiter des SV Hönnepel-Niedermörmter sind gegen TuRU Düsseldorf zum Siegen verpflichtet, um den Anschluss ans Tabellenmittelfeld herzustellen. FOTO: Venn
Kleve. Fußball-Oberliga: Der SV Hönnepel-Niedermörmter erwartet am Sonntag um 15 Uhr auf dem "bebenden Acker" TuRU Düsseldorf. Trainer Daniel Beine hofft auf das Mitwirken von Daniel Boldt und einen dreifachen Punktgewinn. Von Hans-Gerd Schouten

Nach der erwarteten Niederlage beim Topfavoriten KFC Uerdingen, die laut Trainer Daniel Beine mit 1:5 zu hoch ausfiel, steht der SV Hönnepel-Niedermörmter am morgigen Sonntag um 15 Uhr vor einem richtungsweisenden Spiel. Auf dem "bebenden Acker" treffen die Kalkarer Fußballer auf die TuRU aus Düsseldorf, die im unteren Mittelfeld der Tabelle angesiedelt ist. Die weiter auf den ersten Sieg wartenden Schwarz-Gelben sind vor heimischer Kulisse zu einem Sieg verdammt, um den Anschluss an die davor liegenden Teams zu wahren. Im Falle einer erneuten Niederlage würde man Gefahr laufen, für längere Zeit Stammgast im Tabellenkeller zu bleiben.

Hö.-Nie.-Trainer Beine hat die einkalkulierte Niederlage in der Grotenburg inzwischen abgehakt und brennt wie seine Schützlinge auf die nun anstehenden beiden Aufgaben. Nach dem TuRU-Match gastiert der SV Hö.-Nie. eine Woche später bei Aufsteiger VfB Homberg. "Wir müssen in diesen beiden Spielen Punkte sammeln, um im Geschäft zu bleiben", sagt Beine. Er weiß nur zu gut, dass endlich Siege eingefahren werden müssen.

Der erste soll nun morgen gelingen, doch die Aufgabe ist alles andere als eine leichte, obwohl die Landeshauptstädter bislang nur einmal auswärts (4:0 in Cronenberg) gewinnen konnten. Zudem erreichten sie ein beachtenswertes Unentschieden beim Aufstiegsaspiranten Velbert, während man in Fischeln (1:2), Schonnebeck (0:3) und Uerdingen (0:1) die Punkte quittieren musste.

Der SV Hö.-Nie. steht gegen TuRU unter einem enormen Erfolgsdruck. Trainer Beine hofft, dass seine Fußballer diesem gewachsen sein werden. Das Nervenkostüm der heimischen Akteure dürfte enorm angespannt sein, während die Düsseldorfer, die ein wenig den eigenen Erwartungen hinterherhinken, gelöster in die Partie gehen können.

Beine sieht TuRU Düsseldorf als einen Gegner auf Augenhöhe, der aber eine große individuelle Qualität auf den Rasen bringe. Mit kontrollierter Offensive will der SV das Match angehen. "Wir dürfen nicht ins offene Messer laufen", hofft der SV-Coach darauf, dass seine Mannen die Defensive nicht vernachlässigen und die Fehlerquote so niedrig wie möglich halten. Das müsse der Schlüssel zum so dringend benötigten Erfolg sein.

Der Hö.-Nie.-Coach wünscht sich, dass Daniel Boldt seine Grippe überwunden hat und morgen wieder mitmischen kann. Der Mittelfeldspieler kann wichtige Akzente in der Offensive setzen und ist auch wegen seiner Kopfballstärke ungemein wichtig. Fraglich ist der Einsatz von Nils Pagojus und Luca Plum. Beine weiß, dass sein Team viel Geduld benötigen wird gegen einen Kontrahenten, der sicherlich darauf bedacht sein wird, in den eigenen hinteren Reihen nichts anbrennen zu lassen. Für den SV wird es wichtig sein, nicht zu überdrehen, sondern mit viel Kontrolle die Entscheidung zu suchen.

Quelle: RP
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