| 16.40 Uhr

Fußball
Tristesse nach Jubelarie

Auch der Landesliga-Unterbau des 1. FC Kleve ist abhängig von den finanziellen Planungen des Vereins. Trainer Sebastian Kaul und Teammanager Christian Klunder wollen eigentlich weiter machen. Von Christopher Hecht

Auch für die Landesliga-Reserve des 1. FC Kleve steht noch nicht fest, wo der Weg ab der kommenden Spielzeit hinführen soll. Der Unterbau der Schwanenstädter ist abhängig davon, wie sich der Vorstand das finanzielle Budget für das nächste Jahr vorstellt. Erste Gespräche zwischen Trainer Sebastian Kaul und Manager Georg Kreß haben bereits stattgefunden. "Uns wurde signalisiert, dass man mit unserer Arbeit zufrieden ist", sagt Kaul, "aber genaue Zahlen konnten uns noch nicht genannt werden. Deswegen müssen wir noch abwarten, welche Mittel uns zur Verfügung stehen werden." Kaul und auch Teammanager Christian Klunder haben aber bereits in Aussicht gestellt, auch nach Ende der noch laufenden Saison weiterzumachen.

"Ein gewisser zeitlicher Aufwand"

Kleves Übungsleiter macht seine signalisierte Bereitschaft, die Klever Reserve auch im kommenden Jahr erfolgreich weiterzuführen, aber abhängig von der finanziellen Mitteln, die der Verein für den FC-Unterbau in Aussicht stellt. "Auch in der Landesliga braucht man ein gewisses Budget, um einen vernünftigen Spielbetrieb durchführen zu können. Außerdem ist das für mich auch ein gewisser zeitlicher Aufwand, den ich betreiben muss", betont Kaul, " sollte der Vorstand aber zu dem Entschluss kommen, dass noch deutlich mehr eingespart werden soll, dann werde ich mir meine Gedanken machen."

Personalplanungen stocken

Bei den personellen Planungen sind Kaul folgerichtig die Hände gebunden: "Wir haben natürlich noch nicht mit Akteuren von anderen Vereinen sprechen können", sagt Kaul, "ich habe wohl viele Gespräche mit unseren Jugendspielern geführt. Da sind einige hoffnungsvolle Talente vorhanden, die wir gerne in unseren Kader aufnehmen würden." Auf der Abgangsseite ist bisher nur Benedikt Derksen zu verzeichnen, der zum RSV Praest wechseln wird (die RP berichtete). Doch auch andere Akteure der FC-Reserve stehen im Fokus bei anderen Klubs. Simon Olfen sollen Angebote von Viktoria Goch und dem SV Hönnepel/Niedermörmter vorliegen. "Wir haben viele interessante Spieler bei uns im Kader. Aber auch ein Simon Olfen wäre gut beraten, wenn er bei uns bleiben würde", findet Kaul.

Quelle: RP
 
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

Fußball: Tristesse nach Jubelarie


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.