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Tennis
Turbotennis beim Gocher Steintor-Cup

Tennis: Turbotennis beim Gocher Steintor-Cup
Leah Luboldt und Nikolas Walterscheid-Tukic gewannen beim Gocher Steintor-Cup die Top-Wettbewerbe bei den Damen und Herren. FOTO: Privat
Kleve. Zum 44. Mal wurde auf der Anlage des Tennisvereins TC Rot-Weiß Goch der Steintor-Cup ausgetragen. Die Zuschauer sahen eine Reihe attraktiver Spiele. Die Aktiven freuten sich über lukrative Preisgelder. Favoritensiege gab es in den beiden Hauptrunden. Von Sabrina Peters

Der TC Rot-Weiß Goch ist im Tennis ein erster Anlaufpunkt im Kreis Kleve. Nicht verwunderlich war es daher auch, dass bei der 44. Auflage des Gocher Steintor-Cups neben einem hochkarätig besetzten Starterfeld auch viele Zuschauer den Weg an die Jahnstraße fanden. "Von der ersten Runde an gab es Tennis im Hochgeschwindigkeitsmodus", berichtet Horst-Dieter van de Loo von den Rot-Weißen.

In den Hauptrunden durfte Turnierleiter Volker Wernick die Favoriten am Ende des Turniers beglückwünschen. Die Topgesetzten Nikolas Walterscheid-Tukic (Rot-Weiß Troisdorf), der den verhinderten Titelverteidiger Jens Jansen (Blau-Weiß Krefeld) entthronte, und die noch junge Tennisspielerin Leah Luboldt ( ETuF Essen), die im Finale die deutlich reifere Daniel Löchter (TC Deuten) im Match-Tiebreak mit 10:8 besiegte, heimsten in der Männer- beziehungsweise Damen-Konkurrenz jeweils den ersten Platz ein und freuten sich neben ihrem Pokal über ein Preisgeld von 275 Euro.

Auf den Plätzen hinter den Siegern gab es ebenso wenige Überraschungen. Der Zweitgesetzte Aliaksandr Prudnikau (TuS Ickern) holte sich, nachdem er im Finale Walterscheid-Tukic mit 3:6 und 4:6 klar unterlegen war, Rang zwei bei den Herren vor Eric Baum (Grün-Weiß Ratingen) und Nick Steiner (Weiß Blau Aschaffenburg) auf den dritten Plätzen. Daniela Löchter (TC Deuten), die ebenfalls an Setzposition zwei ins Turnier gegangen war, belegte den zweiten Platz vor Carolina Bulatovic (Schwarz-Weiß Essen) und Kristina Spies(TC Iserlohn) auf den dritten Rängen.

Für Furore sorgte neben den Siegern in der Damen-Hauptrunde auch die 13-jährige Mina Hodzic (TC Bredeney Essen). Die aktuelle Deutsche Meisterin in ihrer Altersklasse hat in dieser Saison bereits das europäische U 19-Turnier in Amsterdam und Luxemburg gewonnen und vordere Platzierungen im U 18-Turnier der Internationalen Tennis-Federation (ITC) in Stobrec (Kroatien) geholt. Nach ersten Damenturnieren in Essen und Krefeld-Traar gab sie nun auch für den Gocher Steintor-Cup ihre Meldung ab. Gegen die erfahrenere Konkurrenz hatte die junge Spielerin jedoch noch das Nachsehen. Nach einem engen Match gegen die spätere Siegerin der Nebenrunde, Stefanie Mehlich (Buschhausener TC), verlor Hodzic auch gegen Carolina Bulatovic. Ihr Können durften die Zuschauer dennoch bewundern, und sie wäre nicht die erste Tennisspielerin, die am Steintorturnier teilnahm und später im Welttennis erschien. Ebenso wie Leah Luboldt könnte Hodzic diesen Sprung schaffen.

In der Nebenrunde der Herren machten auch zwei Einheimische auf sich aufmerksam. Der Uedemer Andrej Nitsche vom UTC hatte beim 2:6 und 0:6 nach zwei Turnierspielen mit knappen Niederlagen im Match-Tiebreak der guten Form von Cedric Stanke (TC Goch) letztendlich nichts mehr entgegen zu setzen. So ging immerhin ein Pokal an einen Spieler des gastgebenden Vereins. In der Nebenrunde der Damen gelang dies der Gocherin Laura Meuserova nicht. Hier triumphierte Stefanie Mehlich (Buscghausener TC) über Suwah Choi (TC Benrath).

Meuserova konnte trotzdem erhobenen Hauptes den Tenniscourt verlassen. Gegen Katharina Fielhauer (TC Deuten) gelang der Gocherin ein vielbeachteter Match-Tiebreak-Sieg. Endstation für die 15-jährige war die spätere Drittplatzierte Kristina Spies (TC Iserlohn). Olivia Zalewska (TC Goch) präsentierte sich ebenfalls gut aufgelegt. Für sie war Amelie Voßgätter vom TC Bredeney im Match-Tiebreak aber zu stark. Nach einer weiteren guten Leistung in der Nebenrunde musste sie am Ende auch Lea Fojcik (TC Kamen-Methler) gratulieren.

Quelle: RP
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