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Basketball
TV Goch setzt sich im Lokalkampf durch

Basketball: TV Goch setzt sich im Lokalkampf durch
Spannung vor dem Korb: Der TV Goch gewann am Ende in Kleve das Basketball-Derby gegen Merkur. FOTO: G. Evers
Kleve. Basketball-Landesliga: Nach einer spannenden Partie musste sich Gastgeber Merkur Kleve mit 67:77 geschlagen geben. Von Per Feldberg

Nach einem Jahr Unterbrechung kam es am sechsten Spieltag der Basketball-Landesliga wieder zum Derby zwischen dem VfL Merkur Kleve und dem TV Goch. Am Ende einer spannenden Partie in der Sporthalle des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums setzten sich die Gäste um Spielertrainer Heiner Eling mit 77:67 (41:42) durch.

Dabei konnten die Voraussetzungen bei den Mannschaften vor der Partie unterschiedlicher nicht sein. Der VfL Merkur musste vor der Saison einen personellen Aderlass hinnehmen und konnte erst am vergangen Spieltag den ersten Saisonsieg einfahren. Die Gäste aus Goch dagegen hatten vor dem Derby vier ihrer fünf Partien für sich entscheiden können und gingen als Favorit in die Partie. Doch von einer Gocher Überlegenheit war im ersten Viertel überhaupt nichts zu sehen. Gegen die gut aufgestellte Ball-Raum-Verteidigung der Gastgeber kam der TV überhaupt nicht zurecht. Die Angriffsaktionen wurden zumeist überhastet abgeschlossen und fanden dadurch nicht ihr Ziel. Auf der Gegenseite kombinierten die Gastgeber gut gegen die Mann-Mann-Verteidigung des TV und konnten bis auf 14:7 absetzen. Nach einer Auszeit stellte Goch dann auf Zonen-Verteidigung um, mit der auch die Gastgeber nicht mehr gut zurechtkamen und verkürzten den Rückstand nach zehn Minuten auf 17:18. Im zweiten Spielabschnitt diktierte dann Goch das Geschehen auf dem Feld. Und ging nach elf Minuten zum ersten Mal in der Partie in Führung. Auf dem Feld wogte die Partie hin und her, beide Teams versuchten immer wieder schnell zum Abschluss zu kommen, was jedoch immer wieder zu Ballverlusten auf beiden Seiten führte. Zudem versäumten es die Gastgeber, ihre Chancen unter den Körben konsequent zu nutzen. So ließ das Team um Spielertrainer Ralf Daute zahlreiche einfache Möglichkeiten ungenutzt. Und der TV nutzte dies aus. Bis zum Seitenwechsel bauten die Gocher die Führung auf 42:41 aus. Ausgeglichen verlief dann das dritte Viertel der Partie. Die Klever zeigten eine tolle kämpferische Einstellung und konnten diesen Spielabschnitt sogar mit 17:16 für sich entscheiden. Doch immer, wenn der Rückstand etwas geringer wurde, hatten die cleverer wirkenden Gocher die entsprechende Antwort parat. Beim Stande von 48:58 ging es dann in den Schlussabschnitt.

Und dieser brachte dann nochmals Spannung. Angeführt vom im stark aufspielenden Christus Tsironis, der sonst in der zweiten Klever Mannschaft aktiv ist und im Schlussviertel zehn Punkte sammeln konnte, verkürzte der VfL sechs Minuten vor Spielende den Rückstand nochmals auf acht Punkte (60:68). Goch nahm eine Auszeit, um sich neu zu sammeln und den Lauf der Gastgeber zu stoppen. Mit Erfolg. Fünf Punkte in Serie durch Gochs besten Akteur Marc Goertz sorgten dann für die Vorentscheidung. In den Schlussminuten brachten die clevereren Gocher dann den Vorsprung über die Zeit.

"Das war heute ein Arbeitssieg. Unsere Systeme haben nicht so geklappt wie wir uns das vorgestellt haben. Am Ende fahren wir aber als verdienter Sieger nach Hause", analysierte Heiner Eling nach dem Match.

Auf der Gegenseite haderte Ralf Daute mit der Abschlußschwäche seiner mannschaft. "Wir haben heute einfach zuviele Möglichkeiten liegen lassen. Aber die Mannschaft hat trotz der angespannten Situation wieder eine super Einstellung an den Tag gelegt und deshalb bin ich auch sehr optimistisch, dass wir den angestrebten Klassenerhalt schaffen können."

Merkur Kleve: Herter (2), Selmanaj, Pitzner (6), M. Daute (4), Kalkes (12), Willemsen (19), R. Daute, Kurth (8), Tsironis (16).

TV Goch: Fateh (10), Goertz (28), Krystof (3), Poppinga (3), Rohde (3), Navel (4), Diene (15), Eling (2), Wagner (9).

Quelle: RP
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