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Lokalsport
Unbequeme Aufgabe im Rheder Sportpark

Kleve. Fußball-Landesliga: Die Jungs vom Bresserberg gastieren beim VfL Rhede. Anstoß heute um 19.30 Uhr. Von Reinhard Pösel

Spielschluss am Sonntag in der Volksbank-Arena. Fußball-Landesligist 1. FC Kleve hatte gegen die U 23 von Rot-Weiß Oberhausen, die bis zur vergangenen Saison zum festen Bestandteil der Oberliga gehörte, mit 0:3 verloren. Während die Gäste lockeren Schrittes und froh gelaunt in Richtung Kabine stiefelten, versammelte FC-Trainer Thomas von Kuczkowski seine verständlicherweise geknickten Spieler um sich. Eine ungewöhnlich lange Zeit dozierte der Klever Coach über Dinge des Spiels, die ihm gut und weniger gut gefallen haben. Der erste Teil seiner Ausführungen nahm - bei einer Zu-Null-Niederlage mit drei Gegentoren überraschend - den größeren Raum ein.

Den Grund dafür nannte von Kuczkowski im Gespräch mit der Presse: "Trotz des bitteren 0:3 habe ich die Leistung meiner Mannschaft gar nicht so schlecht gesehen, wie es das Ergebnis vermuten lässt." Klar sei man enttäuscht darüber, dass der Saisonstart in die Binsen gegangenen sei. Doch auf der gezeigten Leistung gegen Oberhausen lasse sich aufbauen - auch wenn die Aufgabe am Mittwochabend beim VfL Rhede bestimmt nicht einfacher werde als die gegen Rot-Weiß Oberhausen.

Die Begegnung im Rheder Sportpark, die der 1. FC Kleve im vergangenen Jahr am dritten Spieltag mit 1:4 verloren hatte, spielt sich per se nicht im Vorübergehen. Mit der Auftaktniederlage im Rücken wird's für die Rot-Blauen noch eine Spur unangenehmer, da die Klever Fußballer verständlicherweise alles unternehmen werden, um nicht nach der Reise ins westliche Münsterland punktemäßig immer noch nichts in den Händen zu halten.

Nach den Eindrücken aus dem Oberhausener Spiel sollte Kleve nicht zu defensiv starten, denn in der nicht konsequent genug eingreifenden Abwehr waren die Gründe dafür zu suchen, weshalb es der U 23-Unterbau des Oberhausener Regionalligisten überraschend einfach hatte, in nur einer Halbzeit zu gleich drei Toren zu kommen. Weit besser als die Klever Defensive war das Spiel nach vorne. Die zahlreichen herausgearbeiteten Tormöglichkeiten machen dann auch den FC-Verantwortlichen Mut für die anstehende Aufgabe. Etwas allerdings sollte sich ändern: ein besseres Ausnutzen der Torchancen. Dann sollte einem vor dem heutigen Abendspiel nicht bange sein.

Quelle: RP
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