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Handball
UTuS und Merkur stehen vor Heimaufgaben

Kleve. Frauen-Handball: Uedemer TuS - TuS Lintfort II / VfL Merkur Kleve - HC TV Rhede II

Die Landesliga-Handballerinnen des Uedemer TuS sind seit drei Ligaspielen ungeschlagen. Zuletzt gelang ihnen ein überzeugender 24:11-Auswärtserfolg in Bottrop. Mit dem Rückenwind aus dieser Partie erwartet das Verwimp-Team heute Nachmittag um 16 Uhr in vertrauter Umgebung die zweite Mannschaft des Drittligisten TuS Lintfort. Die Gäste zeigten in der bisherigen Saison stark schwankende Leistungen. Zwar konnte der Tabellenvierte, der einen Platz vor dem UTuS steht, schon vier Spiele gewinnen, gegen den TV Bruckhausen (16:26) und die HSG Rumeln/Vennikel/Kaldenhausen (20:37) setzte es jedoch herbe Pleiten. Laut UTuS-Coach Markus Verwimp sollte damit ein Heimsieg möglich sein. "Dies hängt jedoch von der Besetzung der Lintforter und der Tiefe unseres Kaders ab", ist der Trainer noch etwas skeptisch. Definitiv fällt auf Seiten der Uedemerinnen Außenspielerin Leonie Verhülsdonk aus. Zudem ist der Einsatz von Natalia Loosen, Claudia Lubiewski und Madeleine Voigt noch nicht klar.

Eine Klasse tiefer wird beim Frauen-Bezirksligisten VfL Merkur Kleve um Punkte gespielt. Ort des Geschehens ist am Sonntagnachmittag (Anwurf 15 Uhr) die Dietmar-Müller-Halle in Bedburg-Hau. Gegen den Tabellennachbarn von der Zweitvertretung des HC TV Rhede, die zurzeit einen Rang vor den Merkur-Damen auf Platz sechs liegt, möchte das Team von Coach August Bockenhüser erneut gewinnen.

Die Vorzeichen dafür stehen gut: Zuletzt gegen den TV Voerde II zeigte sich das Klever Team besonders in der zweiten Halbzeit von seiner besten Seite und gewann mit 20:12. Dabei ließen die Merkur-Damen im zweiten Abschnitt lediglich drei Gegentore zu. Erheblichen Anteil daran hatten die Torhüterinnen Christina Marschall, die vier Siebenmeter entschärfte, und Claudia Gretschel-Thissen. "Verbessern können wir uns aber im Rückzugsverhalten. Gegen schnellere Gegner sind wir da häufig überfordert", sagt Bockenhüser. Auch die Verwertung von Großchancen sei noch ausbaufähig. So wurden gegen Voerde vier Siebenmeter verworfen.

Mit einem Sieg in heimischer Halle und einer gleichzeitigen Niederlage von Neukirchen in Schermbeck würde das Bockenhüser-Team in der Tabelle auf Platz fünf vorrücken. Damit wäre der Kontakt zu den oberen Teams wieder hergestellt.

(niheg)
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