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Handball
UTuS und Merkur unterliegen knapp

Handball: UTuS und Merkur unterliegen knapp
Die Uedemerin Judith Berns (Nr. 7) versucht trotz Gegenwehr zum Torabschluss zu kommen. FOTO: Gottfried Evers
Kleve. Handball Damen: Uedemer TuS verliert 21:25 gegen HSG Vennikel/Rumeln/Kaldenhausen, Merkur Kleve unterliegt SV Neukirchen 24:27. Von Niko Hegemann und Reinhard Pösel

Am vergangenen Wochenende blieben die ranghöchsten Teams aus dem Kleverland ohne Sieg.

Landesliga Frauen: Uedemer TuS - HSG Vennikel/Rumeln/Kaldenhausen 21:25 (10:12). Nach der Niederlage in der Woche zuvor gegen Dinslaken hatte UTuS-Coach Christian Dörr angekündigt, an Kondition und Chancenverwertung arbeiten zu wollen, was sich jedoch aufgrund vieler Ausfälle problematisch gestaltete. Dennoch gelang seinem Team ein hervorragender Start. Die UTuS-Damen führten nach wenigen Minuten bereits mit 3:0. Auch in der Folge präsentierten sie sich gut eingestellt und hochmotiviert, wodurch die Führung bis kurz vor der Pause gehalten werden konnte. Dann legten die Gäste allerdings zu und konnten aufgrund eines Zwischenspurts das Spiel drehen und mit einer 12:10-Führung in die Kabinen gehen. Insbesondere Ann-Kathrin Kujawa, die am Ende 14 Tore für sich verbuchen konnte, setzte immer wieder Akzente. "Obwohl wir sie nach etwa 20 Minuten kurz genommen hatten, konnte sie sich immer wieder durchsetzen", erklärte Coach Dörr den Hauptgrund für die Aufholjagd des Gegners.

Nach der Pause steckten die UTuS-Damen jedoch nie auf und knüpften an die gute kämpferische Leistung der ersten Halbzeit an, sodass der Rückstand nicht anwuchs. Da sich aber wieder konditionelle Defizite bemerkbar machten, konnte sich der Favorit kontinuierlich absetzen. "Außerdem haben wir viel zu viele freie Torgelegenheiten nicht genutzt", kritisierte Dörr die Chancenverwertung seines Teams, die ebenfalls dazu beitrug, dass die Uedemer Handballerinnen am Ende den Überraschungserfolg verpassten. Insgesamt war allerdings ein klarer Aufwärtstrend auf UTuS-Seiten erkennbar.

Bezirksliga Frauen: VfL Merkur Kleve - SV Neukirchen 24:27 (13:12). In ihrem Ausweichquartier in der Sporthalle der Hanse-Realschule in Emmerich mussten die Merkur-Handballerinnen gegen den Tabellennachbarn SV Neukirchen die fünfte Saisonniederlage einstecken. Trotzdem war deren Trainer August Bockenhüser mit der Leistung seiner Spielerinnen nicht unzufrieden. "Sie haben alles gegeben, was sie konnten. Mehr war nicht drin", stellte der Merkur-Coach fest, der von einem kampfbetonten Spiel sprach. Beide Mannschaften hätten sich diesbezüglich nichts geschenkt. "Das war absolut ein Spiel auf Augenhöhe", urteilte Bockenhüser. Nachdem die Klever Handballer im Verlaufe der ersten Halbzeit in Rückstand gerieten, hatten sie sich bis zur Pause wieder herangekämpft. Beim Seitenwechsel führten sie sograr mit 13:12, konnten den Vorsprung allerdings nicht lange halten. Dazu trugen auch zahlreiche Zeitstrafen bei - Bockenhüser sprach von einem 8:2-Verhältnis zu Ungunsten seiner Mannschaft und haderte deshalb auch mit den teilweise zu harten Entscheidungen des Schiedsrichters. Zudem ließ Merkur drei Siebenmeter ungenutzt und setzte einige Würfe an die Latte und den Pfosten. "Unter dem Strich war das einfach zu viel, um den Rückstand aufzuholen. Auf dem Weg dazu wurden wir immer wieder zurückgeworfen", sagte der Trainer der Klever Handballer. Am Ende musste man sich mit der 24:27-Niederlage abfinden.

Quelle: RP
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