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Handball
Versöhnlicher Abschluss für UTuS in Hamborn

Kleve. Damen-Handball: Merkur Kleve will heute in der Sporthalle des KAG gegen HSG Wesel seine Leistung bestätigen. Von Niko Hegemann

Für die Handballteams des Uedemer TuS und des VfL Merkur Kleve stehen heute Abend die letzten Ligaspiele der Saison 2015/16 auf dem Programm. Während der Uedemer Landesligist auswärts bei den bereits als Absteiger feststehenden Sportfreunden Hamborn antritt, empfangen die Bezirksliga-Handballerinnen von Merkur-Kleve die zweite Mannschaft der HSG Wesel. Für Uedem ist die Saison danach noch nicht beendet, da am Samstag, 21. Mai, das Halbfinale des Kreispokals gegen den TV Issum wartet - und bei einem Erfolg noch das Finale wartet. Ausgetragen wird das Final Four des Handballkreises Wesel im Gustav-Heinemann-Schulzentrum in Hiesfeld.

Landesliga Damen: SF Hamborn 07 - Uedemer TuS (heute, 17.30 Uhr, Sporthalle Hamborner Straße). Tabellarisch könnte sich am Wochenende in den Regionen der UTuS-Handballerinnen einiges verändern: Von Platz fünf bis neun ist für Uedem alles möglich. Ein Ziel des Teams von Coach Christian Dörr ist es, in Hamborn eine stabilere Abwehr als zuletzt gegen Hiesfeld (27 Gegentreffer) und Wesel (25). Betrachtet man den gesamten Saisonverlauf, dann fällt diese Anzahl von Gegentreffern eigentlich aus dem Rahmen, da der Uedemer TuS über die zweitbeste Defensive der Liga verfügt und nur ein Tor mehr kassiert hat als der derzeitige Tabellenführer TV Bruckhausen. Damit es für einen Sieg in Hamborn reicht, benötigen die UTuS-Spielerinnen aber eine bessere Leistung als in der Hinrunde. Damals konnten sie die Begegnung nur mit großer Mühe mit 18:17 ins Ziel bringen.

Bezirksliga Damen: VfL Merkur Kleve - HSG Wesel II (heute, 17 Uhr, Sporthalle des KAG in Kellen). Kuriose Randnotiz: Es ist das erste Saisonspiel der Merkur-Damen in ihrer eigentlichen Halle, da diese lange Zeit wegen der Unterbringung von Flüchtlingen belegt war. Gegen die HSG Wesel will Merkur an die Vorstellung des vergangenen Wochenendes anknüpfen, als nach der wohl besten Saisonleistung ein überraschender 17:16-Sieg gegen den Aufstiegsaspiranten SV Dingden gelang. Ein wesentlicher Faktor war dabei nach der Rückkehr der Studentinnen auch die Tiefe im Kader.

Der heutige Gegner nimmt aktuell Platz zehn in der Tabelle ein und muss gewinnen, da er nur einen Zähler vor dem einzigen Abstiegsplatz liegt. Merkur-Trainer August Bockenhüser setzt darauf, dass sein Team wie so oft in dieser Spielzeit eine defensiv konzentrierte Vorstellung zeigt und seine Tormöglichkeiten konsequent nutzt.

Quelle: RP
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