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Viktoria fordert den Spitzenreiter heraus

Lokalsport: Viktoria fordert den Spitzenreiter heraus
Die Gocher Viktoria, hier im Heimspiel gegen Walbeck (2:1), gastiert bei Spitzenreiter Fichte Lintfort. FOTO: Stade
Kleve. Fußball-Bezirksliga, Gr. 5: SGE Bedburg-Hau empfängt GSV Geldern. Klever FC-Reserve nach Wachtendonk-Wankum. Von Frank Gipmann und Christopher Hecht

Fichte Lintfort - Viktoria Goch (So., 14.45 Uhr). Mit breiter Brust nach drei Siegen in Folge reist die Gocher Viktoria am Sonntag zum unangefochtenen Tabellenführer Fichte Lintfort. "Fichte ist der Topfavorit der Liga, keine Frage. Das haben sie bisher auch eindrucksvoll gezeigt. Dennoch will ich grundsätzlich jedes Spiel gewinnen und ich sehe auch in Lintfort durchaus Möglichkeiten für uns", liebäugelt Viktoria-Coach Jan Kilkens mit einer Überraschung. Vielleicht auch ein Stück weit, weil den Gochern selbige in der Vorsaison mit einem 2:1 in Lintfort schon einmal gelang. Doch die von Sven Schützek trainierten Lintforter haben gerade in der Offensive noch einmal zugelegt und thronen mit sechs Punkten Vorsprung trotz des Spielausfalls in Uerdingen am letzten Wochenende weit vor der Konkurrenz. Die bisherige Bilanz mit nur einer Niederlage beim GSV Geldern (0:1) und einer makellosen Heimweste mit sieben Siegen in sieben Partien liest sich eindrucksvoll. Auf die leichte Schulter nehmen wird man die Aufgabe Viktoria Goch beim Spitzenreiter dennoch nicht. Vor Saisonstart zählte man auf Fichte-Seite eben diese Gocher neben VfB Uerdingen und dem TSV Wa./Wa. zu den Titelfavoriten, und so allmählich kommt die Kilkens-Elf ja auch auf Touren. Davon war am letzten Sonntag beim glücklichen 2:1 gegen den SV Walbeck zwar fußballerisch wenig zu sehen, doch dieses war zum Großteil auch den Platzverhältnissen und dem Spielverlauf geschuldet und am Ende stand letztlich eben doch ein Gocher Sieg zu Buche, der die Miniserie auf drei Erfolge ausbaute.

SGE Bedburg-Hau - GSV Geldern (So., 14.30 Uhr). Nach dem späten und etwas glücklichen 1:0-Sieg am vergangenen Wochenende gegen TSV Wachtendonk-Wankum erwartet die SGE Bedburg-Hau wieder ein "hartes Brett" an der heimischen Schulstraße: Dann ist der aktuelle Tabellenzweite GSV Geldern zu Gast in Hasselt. "Das ist die nächste starke Mannschaft aus dem Südkreis, gegen die wir aber eine relativ ausgleichende Bilanz vorweisen können", sagt Martin Lindau, Verteidiger der Grün-Schwarzen. Doch im vergangenen Jahr kassierte die SGE eine deutliche 3:6-Niederlage in heimischen Gefilden, die nicht in Vergessenheit geraten ist. "Daran erinnern wir uns noch sehr gut. Mit Christian Voicu, der damals einen Doppelpack geschnürt hat, haben sie einen brandgefährlichen Spieler, der auch in dieser Spielzeit bereits wieder brandgefährlich ist", meint Lindau. In der Defensive ist der GSV auch sehr stark und hat momentan die zweitbeste Abwehr der Bezirksliga, Gruppe 5. "Sie haben also in allen Bereichen ein sehr gutes Team, da müssen wir gewarnt sein", findet Lindau. Trotzdem will die Eintracht auch in dieser Heimpartie ihre gute Bilanz behalten. "Wir wollen weiter ungeschlagen bleiben", gibt Lindau die Marschrichtung vor. Die Gelderner kommen mit einer starken Bilanz nach Hasselt: Zehn Punkte holte man in den letzten vier Spielen, die letzte Niederlage gab es am 15.10., als beim SV Walbeck mit 1:2 verlor.

TSV Wachtendonk-Wankum - 1. FC Kleve II (So., 14.30 Uhr). Mit dem 0:0 bei DJK Twisteden am vergangenen Wochenende erreichte die Reserve des 1. FC Kleve ihr Zwischenziel von 20 Zählern. "Wir wollen uns aber nicht auf der von uns gesteckten Marke ausruhen, sondern bis Winter auf jeden Fall weiter Punkte sammeln", sagte Trainer Torben Sowinski nach dem Schlusspfiff in Wachtendonk. Doch der kommende Gegner ist ein hartes Kaliber: Am Sonntag müssen die Schwanenstädter beim aktuellen Tabellendritten TSV Wachtendonk-Wankum antreten. "Uns trennen zwar nur sechs Punkte in der aktuellen Tabelle, das sind aber immerhin acht Plätze", erzählt Sowinskis Assistent Edwin Schaale, "die Wankumer sind auf jeden Fall eine Mannschaft, die da oben auch hingehört und sicherlich nur für Furore sorgen wird." Doch vorzeitig geschlagen geben will man sich im Lager der Rot-Blauen noch lange nicht. "Wir wollen unsere gute Mannschaftsleistung aus der Vorwoche bestätigen und am liebsten auch etwas Zählbares mit nach Kleve geben", hofft Schaale. Bitter ist sicherlich der Ausfall von Leistungsträger Nico Mölders, der wegen seine fünften Gelben Karte gesperrt ist. Nebenbei fehlen weiterhin die langwierigen Ausfälle. Dafür feierte Nick Helmus in Twisteden sein Comeback, nachdem er den bisherigen Teil der Hinrunde verpasst hatte. Wachtendonk-Wankum kassierte in der Vorwoche eine unglückliche Niederlage bei der SGE Bedburg-Hau.

Quelle: RP
 
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