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Lokalsport
Viktoria will GSV näher auf die Pelle rücken

Lokalsport: Viktoria will GSV näher auf die Pelle rücken
Sein Einsatz ist fraglich: Viktorias Marvin Braun. FOTO: G. Evers
Kleve. Fußball-Bezirkliga: SV Viktoria Goch - GSV Geldern (heute, 17 Uhr) / Trainer Kilkens erwartet offenes Spiel. Von Frank Gipmann

Die Gocher Viktoria steht heute vor der letzten Aufgabe des Jahres gegen den GSV Geldern. Nach dem Spielausfall bei der SGE Bedburg-Hau am vergangenen Wochenende kommt auch der anstehende Gegner aus dem Südkreis aus einer ähnlichen Kategorie und reist als starker Tabellenvierter an. So heißt es für Viktoria-Coach Jan Kilkens schlichtweg anderer Kontrahent, aber gleiches Ansinnen: "Wir werden volle Pulle auf einen Dreier gehen. Nur so können wir an die oberen Ränge noch näher heranspringen", möchte er mit Hilfe eines gelungenen Ergebnisses zum Jahresabschluss die Perspektive für die weiteren Rückrundenpartien nach der Winterpause verbessern und tunlichst eine zu lange Rückserie im tabellarischen Niemandsland vermeiden.

Für das Unterfangen sieht er seine Elf gut gerüstet, obwohl witterungsbedingt im Training umdisponiert werden und auch in die Halle ausgewichen werden musste: "Wir haben da eine gute Basis, da mache ich mir keine Sorgen." Personell muss Kilkens auf Dustin Lingen (Meniskusverletzung) und Christian Offermanns (private Gründe) verzichten. Marvin Braun und Nils Konstanczak sind für einen Startelfeinsatz fraglich. "Wir werden aber sicher eine sehr gute Mannschaft aufbieten können", erklärt Kilkens, der gegen die ebenfalls spielstarken Gelderner ein offenes Fußballspiel erwartet.

Der GSV Geldern landete zuletzt einem 2:1-Sieg gegen den Hülser SV und kehrte damit in die Erfolgsspur zurück. Für GSV-Trainer Peter Streutgens ist die Viktoria nur schwer einzuschätzen. "Ich rechne mit einer schweren Aufgabe, zumal einige Spieler schon in Winterurlaub gefahren sind. Ein Remis wie im Hinspiel sollte aber auf jeden Fall herausspringen, damit wir den Anschluss nicht verlieren", meint Streutgens, der auf dem Kunstrasenplatz des Hubert-Houben-Stadions trotz der personellen Probleme die Waffen aber keinesfalls kampflos strecken will.

Quelle: RP
 
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