| 00.00 Uhr

Lokalsport
WRW-Eigengewächs Liedmeier am Tisch

Lokalsport: WRW-Eigengewächs Liedmeier am Tisch
Ariane Liedmeier, die in Münster studiert, schlägt erstmals seit Oktober wieder für WRW auf. FOTO: G. Evers
Kleve. Tischtennis: 2. Damen-Bundesliga. Kleve gastiert beim MTV Tostedt und TSV Schwarzenbek. Von Liza-Marie Siegmund

Mit einer Reise in den Norden starten die Zweitligadamen von WRW Kleve am Wochenende in den Doppelspieltag. Während am Samstag der MTV Tostedt auf die Kleverinnen wartet, gastiert das Team am Sonntag beim TSV Schwarzenbek. Mit von der Partie wird dann auch ein WRW-Eigengewächs dabei, denn Ariane Liedmeier tritt die Reise antreten und wird das Quartett neben Aya Umemura, Yuko Imamura und Judith Hanselka komplettieren.

"Wir schlagen gegen zwei Teams auf, die in der Tabelle vor uns zu finden sind", blickt Judith Hanselka für ihre Mannschaft von Tabellenrang sieben auf die Duelle. "Dementsprechend überrascht es nicht, dass wir vor keinen leichten Aufgaben stehen. Ich sehe den MTV dabei stärker als den TSV." Eines haben alle Teams gemeinsam: Sie sind nicht vom Abstieg bedroht und auch der Aufstieg liegt in weiter Ferne, wenngleich Tostedt momentan Rang drei belegt. Besonders Spitzenspielerin Laura Matzke zeigt sich in guter Form. Die in Köln wohnende Angriffsspielerin hat in der Rückrunde noch kein Spiel verloren. "Sie wird Yuko und Aya sicherlich fordern. Beide haben sich in der Hinrunde aber behauptet und das traue ich ihnen auch jetzt zu", so Hanselka. Besonders Umemura hat die Verteidigung ihrer weiße Weste im Visier, denn sie hat in der gesamten Saison noch kein Duell verloren. Hinter Matzke wird vermutlich Jugendspielerin Caroline Hajok aufschlagen, sodass der Gastgeber an den hintern Positionen Svenja Koch, Anne Sewöster oder Maria Shiiba aufbieten könnte. "Koch hat deutlich mehr Qualität in ihrem Spiel als Sewöster oder Shiiba, sodass ich sie an Position drei sehe. Doch egal wer aufschlägt: Ich hoffe, dass wir mindestens ein Einzel im hinteren Paarkreuz für uns entscheiden, um Chancen auf einen Erfolg in Tostedt zu haben."

Dabei hat Hanselka keine guten Erinnerungen an das Hinspiel, als das Team mit 4:6 verlor und sie selbst beim 9:11 im Entscheidungssatz gegen Sewöster den fünften Zähler für die WRW-Damen auf dem Schläger hatte.

Gegen den TSV Schwarzenbek gab es unterdessen einen 6:3-Erfolg im ersten Vergleich, den die Schwanenstädterinnen gerne wiederholen würden, wenngleich Schwarzenbek in Kleve nicht in bester Besetzung aufschlug.

"Ich sehe unsere Chancen hier besser, aber auch beim TSV müssen wir versuchen, an nahezu allen Positionen zu punkten, damit wir einen Punkt mitnehmen", schaut Hanselka voraus. Auf ihren Einsatz freut sich auch Ariane Liedmeier, die inzwischen seit mehreren Jahren in Münster wohnhaft ist. "In meinem Psychologie-Studium bin ich sehr eingebunden, sodass das Training momentan zu kurz kommt. Ich freue mich aber auf meinen Einsatz und werde mein bestes geben." Das letzte Mal schlug Liedmeier im Oktober im Klever Dress auf.

Quelle: RP
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

Lokalsport: WRW-Eigengewächs Liedmeier am Tisch


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.