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Tischtennis
WRW Kleve gegen Uerdingen vor Pflichtsieg

Kleve. Tischtennis-Herren: Verbandsligist DJK Rhenania Kleve bei TST Buer-Mitte in der Favoritenrolle. Von Liza-Marie Siegmund und Karlheinz Schmidt

NRW-Liga: WRW Kleve - SC Bayer Uerdingen (Samstag, 18.30 Uhr, Sebus-Halle am Mittelweg). Auch ohne Thorsten Honefeld, der bereits am vergangenen Spieltag sein letztes Spiel im Trikot von WRW Kleve bestritten hat, steht die Sechs in der NRW-Liga vor einem Pflichtsieg gegen den SC Bayer Uerdingen II. Der Gast kommt als Tabellenletzter in die Schwanenstadt und soll diese als solcher auch wieder verlassen. "Wenn man gegen den Letzten der Tabelle spielt, dann ist das Ziel klar formuliert", sagt WRW-Kapitän Jens Roeloffs, der einen hohen Erfolg seiner Mannschaft erwartet.

"Wir spielen zwar nicht in bester Besetzung, aber das dürfte kein Hindernis sein." Die Klever rangieren immerhin sieben Ränge vor Uerdingen auf dem fünften Platz. Mit einem Sieg zum Ende der Spielzeit können die WRW-Herren noch einige Plätze in der Tabelle gut machen und sogar Rang drei erklimmen. Dafür müssten ihnen neben einem eigenen Sieg aber auch die anderen Ergebnisse in die Karten spielen. Das heißt: MTG Horst müsste gegen TSV Marl-Hüls verlieren oder unentschieden spielen und VfB Kirchhellen dürfte nicht gegen den SV Walbeck punkten. In diesem Falle wäre für Kleve Rang drei möglich. Beide Duelle endeten in der Hinrunde mit 8:8.

Für die WRW-Herren wird die morgige Begegnung nicht nur die Saison beenden, sondern auch das Verweilen in der NRW-Liga. Der Verein hatte sich entschieden, die erste Mannschaft nach der Saison in die Verbandsliga zurückzuziehen. "Ich hoffe, dass das Spiel am Samstag gut für uns ausgeht, und wir uns ordentlich aus der NRW-Liga verabschieden werden", sagt Roeloffs.

Verbandsliga: TST Buer-Mitte - DJK Rhenania Kleve (Samstag, 18.30 Uhr, Turnhalle der Grundschule). Nach dem Heimsieg über die Spielvereinigung Sterkrade-Nord wollen die DJK-Herren nun auch zum Saisonabschluss in Gelsenkirchen-Buer doppelt punkten. "Beim TST Buer-Mitte streben wir ebenfalls einen ungefährdeten Sieg an", sagt Johannes Kirchner. Kommen der TTV Hamborn und Falken Rheinkamp (beide 33:9-Punkte) in Bottrop beziehungsweise Essen-Frintrop nicht ebenfalls zu Erfolgen, ist für die Rhenania (20:10) am letzten Spieltag sogar noch der Sprung auf den Relegationsrang zur NRW-Liga möglich.

Aufgrund der Tabellensituation beider Mannschaften wäre alles andere als ein deutlicher Klever Sieg eine große Überraschung. Der letztjährige Tabellenzehnte der Verbandsliga-Gruppe 3 musste zu Saisonbeginn einen großen Aderlass hinnehmen und ziert vor dem Gastspiel des Tabellenvierten mit 0:42-Zählern abgeschlagen das Tabellenende. Nach dem langjährigen Kapitän Uwe Grün verließen mit Alexej Kipermann und Dirk Zagorski weitere Leistungsträger den Verein. Überzeugen konnte in dieser Spielzeit lediglich Neuzugang Mika Winnen, der vom TTC Herne-Vöde zu seinem früheren Verein zurückkehrte. Die TST-Spitze kann mit 11:8-Siegen als einziger Spieler des Gastgebers eine positive Einzelbilanz vorweisen. Die Ergebnisse der weiteren Teamkameraden Martin Prossek (2:13), Andreas Fröhning-Podwojewski (2:13), Murteza Aldimaz (4:7), Andreas Mahl (4:7) und Martin Hülser (1:11) lassen das Tabellenschlusslicht auch im Rückspiel als klaren Außenseiter an den Tisch gehen.

Das Hinspiel in der Turnhalle der Realschule konnten die DJK-Herren mit 9:3 zu ihren Gunsten entscheiden. Nicht zum Zuge kamen bei der Rhenania lediglich das Doppel Jens Westerbeck/André Gramser sowie André Gramser und Andreas Bolda, der sich TST-Spitze Winnen im Entscheidungsdurchgang geschlagen geben musste.

Quelle: RP
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