| 00.00 Uhr

Tischtennis
WRW Kleve sieht sich als Außenseiter

Tischtennis: WRW Kleve sieht sich als Außenseiter
Die Weiß-Rot-Weißen, die mit 4:4-Punkten in der Tabelle auf Platz drei stehen, werden auch mit ihrer Spitzenspielerin Aya Umemura in die Begegnung gegen den MTV Tostedt gehen. FOTO: Klaus-Dieter Stade
Kleve. Damen-Tischtennis: Der Klever Zweitbundesligist empfängt den MTV Tostedt. Am Mittelweg wird morgen ab 14 Uhr gespielt. Von Liza-Marie Siegmund

Gegen den mit nur einem Minuspunkt belasteten MTV Tostedt bestreiten die Zweitligadamen von Weiß-Rot-Weiß Kleve morgen am frühen Nachmittag ihr zweites Heimspiel. Mit der frisch gebackenen Bundesranglistensiegerin Yuko Imamura und Eigengewächs Ariane Liedmeier wollen die Schwanenstädterinnen ab 14 Uhr der Siegesserie der Niedersächsinnen ein Ende bereiten.

"Ich halte Tostedt für eine dankbare Aufgabe", blickt WRW-Vereinsvorsitzende Sabine Bötcher auf das Duell. "Das soll keinesfalls heißen, dass der MTV leicht zu bezwingen sein wird. Im Gegenteil: Wir sind nach dem Tabellenstand bei drei Punkten Rückstand auf Tostedt Außenseiter. Darum können wir frei aufspielen, wissen aber dennoch um unsere Chancen."

Beide Teams und ihre Spielerinnen kennen sich untereinander recht gut. "Wir wissen, was uns erwartet. Schließlich haben wir in den vergangenen Jahre immer gegeneinander gespielt. Und das in nahezu unveränderter Aufstellung", sagt Bötcher. Die WRW-Damen werden neben Imamura erneut Aya Umemura als Spitzenspielerin aufbieten. Dahinter schlägt Linkshänderin Judith Hanselka an Position drei auf, während Liedmeier die Rückennummer vier trägt.

Bötcher freut das - eigentlich. "Es war immer das Ziel, mit dem eigenen Nachwuchs in der 2. Bundesliga zu spielen. Darum ist es schön, dass Ariane uns am Sonntag unterstützt. Nicht so schön ist es aber, dass sie nur einspringt, um das Fehlen von Jelena Muetstege zu kompensieren." Die Niederländerin fehlt dem Team weiterhin. Ob und wann sie wieder zur Verfügung steht, dazu kann Bötcher derzeit keine Auskunft geben.

Fünf Spielerinnen in seinem Kader hat hingegen der MTV und kann auf Laura Matzke, Caroline Hajok, Svenja Koch, Anne Sewöster und Maria Shiiba zurückgreifen. "Egal, für welche Formation sich Tostedt entscheidet, die Spielerinnen sind alle in einer ähnlich guten Verfassung", glaubt Bötcher, die für ihr Quartett einen Vorteil im oberen Paarkreuz sieht.

So ist Umemura sicherlich die Favoritin in ihren Begegnungen, immerhin hat sie in dieser Spielzeit noch keine Partie verloren. Imamura will Bötcher aber keine zu große Last auferlegen. "Yuko kann ebenfalls beide Duelle gewinnen. Nach ihrem Sieg der Bundesrangliste, der sicherlich einige Kräfte geraubt hat, muss sie sich aber auch wieder an die Liga gewöhnen." Stark einzuschätzen ist auf Tostedter Seite Sneja Koch, sofern sie an Position drei aufgeboten wird. Im hinteren Paarkreuz zählt sie zu den stärksten Spielerinnen. "Ein Punkt ist unser Ziel. Sieg und Niederlage werden nah beieinander liegen", gibt Bötcher eine Prognose ab.

Quelle: RP
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

Tischtennis: WRW Kleve sieht sich als Außenseiter


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.