| 00.00 Uhr

Tischtennis
WRW Kleves Regionalliga-Quartett: Ein Auftakt zum Vergessen

Tischtennis: WRW Kleves Regionalliga-Quartett: Ein Auftakt zum Vergessen
Vor dem Spiel noch gut gelaunt: die erste Damenmannschaft von WRW Kleve (von links): Lisa Michajlova, Ildiko Imamura, Verena Bauer und Maria Beltermann. FOTO: Seipold
Kleve. Tischtennis: WRW-Reserve in der NRW-Liga überzeugend. In der Verbandsliga verlieren WRW III und DJK Rhenania jeweils 4:8. Von Björn Roeloffs

Damen-Regionalliga: SV DJK Holzbüttgen - TTVg. WRW Kleve 8:1. Es war ein Auftakt zum Vergessen für die Klever Damen. In einem Spiel, das vom Ausgang her aufgrund der wechselnden Sieger der letzten Jahre völlig offen war, war vieles denkbar. Ein derart klares Ergebnis hatte man sich aber keinesfalls vorgestellt. Mit 8:1 ging die Partie in Holzbüttgen am Sonntag Nachmittag letztlich verloren - in dieser Höhe unerwartet und wohl auch etwas zu hoch.

Es begann im Doppel ohne Überraschungen: während Ildiko Imamura und Maria Beltermann gegen Gorbenko und Scherring punkteten, gingen Verena Bauer und Lisa Michajlova, die die fehlende Pia Dorissen ersetzte, am Nebentisch gegen Miriam Jongen und Jana Vollmert leer aus. Das 1:1 war der erwartete Zwischenstand.

Überraschender war dann die Niederlage von Ildiko Imamura, die gegen Elisabeth Scherring nach einer 2:0-Satzführung noch verlor. "Lisa kam immer besser in die Partie und hat dann richtig gut gespielt. Mir hat die Sicherheit gefehlt, ich habe zu viele vermeidbare Fehler gemacht", fasste Imamura die Ursachen für die denkbar knappe Niederlage (10:12 im entscheidenden Satz) zusammen. Nach weiteren Niederlagen von Bauer und Michajlova verlor dann auch Maria Beltermann ihr Spiel gegen Gorbenko mit 9:11 im 5. Satz.

"Die knappen Niederlagen haben am Ende das Spiel entschieden. Daher täuscht das Ergebnis auch ein wenig," resümierte Beltermann nach Spielschluss. Denn die Geschichte setzte sich noch fort: nach einer Niederlage von Imamura gegen Jongen unterlagen auch Verena Bauer (9:11 gegen Scherring) und wieder Beltermann (10:12 gegen Vollmert) im Entscheidungssatz. So hört sich das Ergebnis am Ende klarer an, als das Spiel wirklich war. Weiter geht es nun in drei Wochen in Schloss Holte, wo man als Favorit nicht wieder ein unerwartetes Ergebnis einfahren möchte.

Damen NRW Liga: TSSV Bottrop -TTVg. WRW Kleve II 1:8. Einen Auftakt nach Maß feierte hingegen die Zweitvertretung der Weiß-Rot-Weißen. Mit 8:1 schlug man die Gastgeber aus Bottrop bereits am Samstag und setzte sich gleich mal an die Tabellenspitze. Wie bei der ersten Mannschaft gilt allerdings, dass das Ergebnis ein wenig täuscht.

Die Damen starteten im Doppel souverän. Sowohl Marion Klußmann und Claudia Wilms (gegen Knees/Toppmöller) als auch Sandra Agresti und Lisa Michajlova (gegen Prim/Maciejewski) gewannen ihre Spiele an und holten den 2:0-Zwischenstand.

Auch im Einzel brannte zwar letztlich wenig an, lediglich Neuzugang Sandra Agresti verlor gegen Knees ein Einzel. Am Ende gaben die Kleverinnen nur insgesamt acht Sätze ab, kein einziges Spiel ging in den 5. Satz. "Diese Sätze waren allerdings fast allesamt knapp," sagte Claudia Wilms nach dem Spiel. Lisa Michajlova etwa drehte in ihrem Einzel gegen Mechthild Knees gleich mehrfach Rückstände und gewann am Ende mit 3:1. "Den Bottropern fehlten zudem beide Spitzenspielerinnen. Im Rückspiel wird es knapper werden. Dennoch: das war eine geschlossene Mannschaftsleistung," fasste Claudia Wilms zusammen. Dass der Teamspirit in der Tat stimmt, zeigt auch die Tatsache, dass Petra Jenisch die Reise in den Pott als Betreuerin mit antrat.

Nach den Kreismeisterschaften in der nächsten Woche folgt in zwei Wochen das erste Heimspiel gegen den TV Voerde, wo die Spitzenposition gefestigt werden soll.

Damen Verbandsliga: 1. TTC SGDülken - TTVg. WRW Kleve III 8:4. Die Mädchen von WRW standen am Sonntag vor ihrem ersten Einsatz als Verbandsliga-Mannschaft. Und sie schlugen sich achtbar.

Gleich zu Beginn entwickelte sich ein Krimi: beide Doppel mussten in den entscheidenden 5. Satz, den Hannah Stemmler und Nefel Ari (gegen Resing/Seng) für sich entscheiden konnten. Bei Maja Marbach und Marie Janssen lief es nicht ganz so glücklich, am Ende stand es 9:11 für Schmacks/Janißen und somit ging es unentschieden in die Einzel.

In diesen setzte sich der Krimi zunächst fort. Sowohl Janssen (1:3 gegen Schmacks) als auch Marbach (2:3 gegen Resing) unterlagen knapp - letztere musste ihrer Gegnerin wieder nach 9:11 im Entscheidungssatz gratulieren. "Wir waren in manchen Situationen einfach zu ungeduldig, vielleicht wegen des Alters," mutmaßte Marbach.

Im unteren Paarkreuz lief es besser. Hannah Stemmler schlug Renate Seng knapp und Nefel Ari gewann gar beide Einzel gegen Seng und Monika Janißen. Am Ende reichte es jedoch nicht zu einer Überraschung. "Es waren viele Spiele auf Augenhöhe dabei," fasst Marie Janssen das Spiel zusammen. "Insgesamt geht das Ergebnis aber in Ordnung." Die Punkte für den Klassenerhalt müssen gegen andere Teams geholt werden - vielleicht schon in zwei Wochen beim Heimdebüt gegen Kamp-Lintfort.

DJK Rhenania Kleve - SV DJK Holzbüttgen III 4:8. Es war das erwartet schwere Spiel für die Damen der Rhenania. Am Ende stand eine 4:8- Niederlage gegen die Drittvertretung aus Holzbüttgen. Dabei ging das Spiel eigentlich ganz gut los: Jessica Jürges und Lucia Jansen setzten sich im Doppel glatt mit 3:0 gegen Wilkowski/Beck durch, während Agnes Sobilo und Sue Boekholt nur denkbar knapp gegen Haissig und Pigerl mit 9:11 im Entscheidungssatz unterlagen.

Im Einzel spielten die Kaarsterinnen ihre Vorteile dann aber konsequenter aus. Zwar konnte Jessica Jürges nach großem Kampf mit einem 3:2-Erfolg über Sandra Wilkowski den Rückstand nach Sobilos Niederlage (gegen Beck) wieder ausgleichen. Danach zogen die Gäste allerdings mit 5:2 in Führung, lediglich Agnes Sobilo konnte dabei das Spiel lange offenhalten, unterlag gegen Wilkowski trotz 2:1-Satzführung am Ende jedoch knapp. Im folgenden standen den beiden Siegen von Jürges (gegen Beck) und Lucia Jansen (gegen Almut Pigerl) Niederlagen von Sobilo (gegen Haissig) und Boekholt (gegen Haissig und Wilkowski) gegenüber, sodass am Ende ein 4:8 steht.

In zwei Wochen geht es für die DJK-Damen nun in Holzbüttgen weiter. Eine Chance zur Revanche bietet sich allerdings noch nicht - stattdessen bekommt man es mit der vierten Mannschaft zu tun und hofft auf eine größere Chance auf Zählbares.

Quelle: RP
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

Tischtennis: WRW Kleves Regionalliga-Quartett: Ein Auftakt zum Vergessen


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.