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Tischtennis
WRW-Mädchen fahren zur "Deutschen"

Kleve. Tischtennis: Bei den Westdeutschen Meisterschaften in Bönen gab es für die Kleverinnen Gold und Silber. Von Liza-Marie Siegmund

Für die Mädchen- und Schülerinnenmannschaft von WRW Kleve hätte das vergangene Wochenende kaum erfolgreicher sein können. Bei den gastgebenden TTF Bönen feierten die U18-Mädchen am Sonntag die Westdeutsche Meisterschaft und fahren nun am 18./19. Juni zur "Deutschen" ins bayrische Dillingen. Einen Tag zuvor durften sich bereits die A-Schülerinnen (U15) über Silber freuen. Sie waren erst im Finale der DJK Blau-Weiß Annen mit 2:6 unterlegen und verpassten den Startplatz bei den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften damit nur knapp.

Gespielt wurde am Samstag bei den A-Schülerinnen zunächst in zwei Dreiergruppen. Da der TTC Mennighüffen seine Teilnahme absagen musste, entsprach das Duell gegen den TTV Grün-Weiß Daseburg dem unmittelbaren Kampf um den Einzug ins Finale, im Zuge dessen die WRWlerinnen beim 6:3 stets die Oberhand behielten. Eine Punkteteilung gab es nur zu Beginn in den Doppeln, weil Maja Marbach und Marie Janssen ihre Partie gewannen, während Nefel Ari und Lisa Look sich geschlagen geben mussten. Im Anschluss setzten sich die Schwanenstädterinnen ab. Marbach und Janssen sorgten mit einem Doppelschlag an der Spitze für die 3:1-Führung, die Ari auf 4:1 ausbaute. Zwar konnten Look und Marbach nicht verhindern, dass der TTV noch einmal auf 4:3 herankam, doch waren dies auch die letzten Zähler für den Kontrahenten. Mit ihrem jeweils zweiten Einzelsieg setzten Janssen und Ari den Schlussstrich und besiegelten den Finaleinzug. Mit zwei deutlichen 6:0-Siegen gelang dies parallel auch dem Quartett des DJK Blau-Weiß Annen, dem sich die Weiß-Rot-Weißen im Anschluss stellen mussten. Durch ein 1:1 in den Doppeln blieb das Duell zunächst offen. Erneut punktete die Kombination Marbach/Janssen. Doch in den Einzeln nahmen die Schülerinnen aus Annen ihre Favoritenrolle ein. Besonders in knappen Momenten agierten sie souveräner. So unterlag Marbach nach der 0:3-Niederlage von Janssen knapp mit 12:14 im vierten Satz gegen Lisa Straube und verpasste einen möglichen Ausgleich. Dieser Rückstand wuchs auf 1:4, als auch Look sich auf der Verliererstraße sah. Mit ihrem dritten Einzelsieg an diesem Tag blieb Ari unterdessen ungeschlagen und sicherte noch einen Zähler, ehe Marbach und Janssen die 2:6-Gesamtniederlage nicht verhindern konnten. Platz zwei krönte eine erfolgreiche Saison, die für einige der Spielerinnen am nächsten Tag an selbigem Ort weiter ging.

Denn am Sonntag reisten die U18-Mädchen an, die in Lisa Michajlova und Maike Aatz Unterstützung von zwei Spielerinnen fanden, die eigentlich in der Oberliga an die Tische gehen. Sie bildeten das obere Paarkreuz vor Marbach und Janssen und waren in dieser Konstellation unschlagbar. Unterstützung auf dem Weg zum Titel des Westdeutschen Mannschaftsmeisters und der Qualifikation zur "Deutschen" gab es zudem von Ari und Hannah Stemmler. Das Turnier in Bönen wurde hier im System "Jeder gegen Jeden" ausgetragen, sodass alle vier Teams sich gegeneinander duellierten. Zum Auftakt gab es ein ungefährdetes 6:0 gegen den TTV Lage, bei dem die Kleverinnen nur zwei Sätze in den Doppeln überließen. Diese sollten sich auch im vorgezogenen Endspiel als einziger Schwachpunkt der Schwanenstädterinnen erweisen. Denn beide Doppel gingen an den SV Teutonia Ossendorf, wodurch sich die WRW-Mädchen unnötigen Druck auferlegten. Doch sie hielten ihm Stand. Vier 3:0-Erfolge brachten eine erste Führung nach Einzeldurchgang Nummer eins. Mit zwei weiteren Siegen durch Michajlova und Aatz war das 6:2 besiegelt kurz darauf besiegelt. Formsache war dann noch das 6:0, mit dem sich das Team für die Vortagsniederlage gegen die DJK BW Annen revanchierte.

Quelle: RP
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