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Tischtennis
WRW-Oberliga im Abstiegs-Endspiel

Kleve. Damen-Tischtennis: Verbandsligist DJK Kleve vor leichtem Spiel in Meiderich. Von Liza-Marie Siegmund und Karlheinz Schmidt

Oberliga: TTVg. WRW Kleve III - ESV Bonn (Samstag 18.30, Sebushalle). Im Kampf um den Verbleib in der Oberliga schlagen die Damen von WRW Kleve III im vorgezogenen Endspiel an heimischen Tischen gegen den ESV Bonn auf. "Im letzten Saisonspiel gegen den TuS Hiltrup werden wir es schwer haben, zu punkten. Darum sollte uns jetzt ein Sieg gelingen", macht WRW-Mannschaftsführerin Petra Jenisch die Wichtigkeit der Partie noch einmal deutlich.

Allein aus eigener Kraft kann der Klever Oberligist den Klassenerhalt nicht mehr realisieren. Bei einer Bilanz von 6:26-Punkten ist der Sieg gegen Bonn aber der Pflichtteil, den die Schwanenstädterinnen zu erfüllen haben. Sollte dies gelingen, müssen sie hoffen, dass der SV DJK Holzbüttgen (7:27) eine Woche später im letzten verbleibenden Saisonspiel gegen den TuS Wickrath punktlos bleibt. Das Hinspiel zwischen Holzbüttgen und Wickrath endete zu Gunsten des TuS.

"Zunächst aber müssen wir unseren Teil am Samstag beisteuern", sagt Jenisch. "Wir haben im ersten Vergleich zwar 5:8 gegen Bonn verloren, allerdings schlug das Team auch mit Spitzenspielerin Meng Xiang-Grüß auf." Xiang-Grüß hat in den letzten Partien nicht mehr mitgewirkt, so dass sie auch am Samstag wahrscheinlich nicht das Trikot des ESV tragen wird. Jenisch: "Dann sehe ich uns mit Bonn mindestens auf Augenhöhe." Die Gäste sind das derzeit schlechteste Team der Liga. In der zweiten Saisonhälfte haben sie noch keinen Punktgewinn verzeichnet.

Verbandsliga: Spvgg. Meiderich 06/95 - DJK Rhenania Kleve (Samstag, Turnhalle Grundschule). Eine recht einfache Aufgabe dürften die DJK-Damen im letzten Auswärtsspiel zu bewältigen haben. "Alles andere als ein deutlicher Sieg wäre eine Überraschung", sagt Rhenanias Mannschaftsführerin Jessica Jürges vor der Begegnung im Duisburger Norden. Die gastgebende Spielvereinigung um Mirja Störmer ist in dieser Spielzeit in der Verbandsliga überfordert und ziert vor dem Gastspiel der Klever Rhenania mit 0:40-Zählern abgeschlagen das Tabellenende.

In den bisherigen neun Begegnungen der Rückrunde konnte das Team aus dem Ruhrpott nur sieben Spielgewinne zu seinen Gunsten verbuchen. Im ersten direkten Vergleich in der Schwanenstadt blieb dem letztjährigen Tabellenachten der Verbandsliga-Gruppe 5 selbst der Ehrenzähler verwehrt. Die Rhenania fegte die Gäste in der Rekordzeit von 65 Minuten vom Tisch und überließ dem Schlusslicht beim 8:0 lediglich zwei Satzgewinne.

Quelle: RP
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