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Tischtennis
WRW: Pierre Klein mit weißer Weste

Kleve. Tischtennis auf Verbandsebene: Verbandsliga-Spitzenreiter DJK Rhenania Kleve beim 9:2 in Bottrop nicht gefordert. WRW Kleve gelingt 9:7-Auswärtssieg bei Adler Frintrop. Landesligist BV DJK Kellen geht mit 1:9 gegen Rees-Groin II ein. Von Karlheinz Schmidt

Herren-Verbandsliga Gruppe 4: TTC Bottrop 47 - DJK Rhenania Kleve 2:9. Auch nach dem siebten Spieltag führt die Klever Rhenania die Tabelle weiterhin verlustpunktfrei an. Das Team um Simon Jansen setzte sich beim Tabellenschlusslicht TTC Bottrop 47 mit 9:2 durch und bleibt weiter auf Aufstiegskurs Richtung NRW-Liga. Den Grundstein zum siebten Sieg in Folge legten die ohne ihren Spitzenspieler Andrzej Borkowski aufspielenden Gäste beim TTC, der auf seine Nummer drei Matthias Langer verzichten musste, bereits zum Auftakt. Johannes Kirchner/Oliver Jansen und Martin Blume/Simon Jansen punkteten bei Niederlage von Andreas Bolda/Jens Westerbeck zur 2:1-Führung. Nur einen zählbaren Erfolg des Gastgebers ließ die DJK-Sechs auch im Einzel zu. Der für Borkowski in das Spitzenpaarkreuz aufgerückte Kirchner musste sich Christopher Riedel in vier Sätzen geschlagen geben. Besser lief es für das Eigengewächs der Rhenania im zweiten Einzel gegen Thomas Nawarecki. Nichts anbrennen ließ die zweite DJK-Spitze: Andrea Bolda behauptete sich sowohl gegen Riedel als auch Nawarecki und baute seine Bilanz auf 9:4-Siege aus. Im mittleren Paarkreuz hielten sich Simon Jansen und Oliver Jansen gegen Dennis Schutin bzw. Christopher Buschbeck schadlos. Die weiteren DJK-Zähler gingen auf das Konto von Martin Blume und Ersatz Jens Westerbeck.

DJK Adler Union Frintrop - TTVg WRW Kleve 7:9. Den von Mannschaftsführer Jens Roeloffs angestrebten Auswärtserfolg landeten die WRW-Herren. Nach 6:2 Führung entschieden die Gäste die Begegnung am "Frintroper Wasserturm" letztlich mit 9:7 zu ihren Gunsten. Den zweiten WRW-Sieg in fremder Halle machten im Schlussdoppel Thorsten Honefeld/Pierre Klein gegen Christian Hintze/Matthias Kelemen perfekt. Die Klever Spitzenpaarung blieb nach 1:2-Satzrückstand mit 11:6 und 11:7 vorne. Mit nunmehr 8:6-Punkten rückte die WRW-Sechs in der Tabelle auf den vierten Rang vor. Im Doppel punkteten Vincent Kepser/Peter Hendricks (3:1 Hintze/ Kelemen) und Honefeld/Klein (3:0 Sven Kaiser/Frank Gröhnert) zur 2:0-Führung. Den Vorsprung bauten Klein, der sich gegen die Frintroper Spitze Hintze nach 0:2-Rückstand im Entscheidungsdurchgang mit 11:6 durchsetzen konnte, Honefeld (3:0 Kaiser), Kepser (3:1 Gröhnert) und Benedikt Voss weiter aus. Voss schlug Andreas Görtz nach 1:2-Satzrückstand mit 12:10 und 11:7 und brachte der Nummer fünf des Gastgebers damit zweite Saisonniederlage bei. Nicht zum Zuge kamen in den ersten acht Begegnungen lediglich Roeloffs/Voss (0:3 Görtz/Löbbert) und Routinier Hendricks (2:3 Kelemen). Nur noch zweimal punkteten die Gäste in den weiteren Einzeln. Die blendend aufgelegte WRW-Spitze Klein ließ auch gegen Kaiser (3:0) nichts anbrennen und Hendricks entschied das zweite Fünfsatzmatch gegen Gröhnert im Entscheidungsdurchgang mit 11:7 zu seinen Gunsten.

Herren-Landesliga Gruppe 7: BV DJK Kellen - TTV Rees-Groin II 1:9 (11:27 Sätze). Ohne drei Stammspieler unterlag das erste Herrenteam des BV DJK Kellen dem Drittplazierten TTV Rees-Groin II mit 1:9. Neben Spitzenspieler Christian Schlesinger musste der gastgebende Tabellenachte auch die beiden Routiniers Wolfgang Horn und Erwin Verhaßelt ersetzen. Den einzigen zählbaren Erfolg gegen die favorisierte Reeser Zweitvertretung verbuchte die BV DJK-Sechs bereits im ersten Spiel des Abends. Das Doppel Christian Nellessen-Tann/Michael van Heek schlug Marcel Dahmen/Lucas Schmidt in drei Sätzen. Nur die Gratulation blieb Thorsten Kopp/Michael Schwarz (kampflos gegen Ingo Schraven/Benedikt Tenbrink) und Marek Krason/Dirk Daamen, die sich Stefan Tenbrink/Werner Franken knapp beugen mussten. Ein besseres Abschneiden verhinderten zwei weitere 9:11-Niederlagen im Entscheidungsdurchgang: Spitze Nellessen-Tann fehlte sowohl gegen Schraven als auch Dahmen letztlich das nötige Quäntchen Glück.

Quelle: RP
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