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Tischtennis
WRW-Quartett in Hessen vor schwerer Hürde

Tischtennis: WRW-Quartett in Hessen vor schwerer Hürde
Pia Dorißen vom WRW-Regionalligateam. FOTO: Stade
Kleve. Damen-Tischtennis auf Verbandsebene: In der NRW-Liga gastiert WRW II in Xanten. Verbandsligisten auswärts. Von Liza-Marioe Siegmund

Regionalliga: DJK Blau-Weiß Münster - WRW Kleve. Bevor die Regionalligadamen von WRW Kleve in eine vierwöchige Pause starten, schlägt das Quartett am Sonntag noch einmal in Hessen auf. Gastgeber ist mit der DJK Blau-Weiß Münster ein Dauerkonkurrent der vergangenen Jahre. "Wir haben schon sehr häufig gegeneinander gespielt und uns zumeist enge Duelle geliefert", erinnert sich Maria Beltermann an die letzten Partien. "Das letzte Match haben wir dabei allerdings überraschend deutlich mit 8:3 gewonnen. Vielleicht klappt das ja erneut so durchaus positiv." Wie in der vergangenen Spielzeit werden die WRW-Damen in der Aufstellung Ildiko Imamura, Verena Bauer, Beltermann und Pia Dorißen agieren. Die Hessinnen spielen ebenfalls an drei Positionen unverändert, schlugen im letzten Duell mit den Schwanenstädterinnen aber ohne Spitzenspielerin Lena Krapf auf, die nun wieder mitwirken könnte. Wie fit die einzelnen Spielerinnen der DJK sind, ist anhand der bisherigen Saisonleistungen nicht zu erkennen. Die DJK hat erst eine Partie bestritten und diese gegen den SC Niestetal deutlich gewonnen. Auch die Kleverinnen verbuchten gegen den SC einen Erfolg, der beim 8:6 aber knapp ausfiel. "Ich rechne fest mit einem engen Ergebnis und hoffe, dass wir am Ende zwei Zähler mit nach Hause nehmen", will Beltermann keine genaue Prognose abgeben, fokussiert ihr Team aber auf Sieg. "Es wäre schon sehr schön, wenn wir in der Hinrunde so viele Zähler sammeln, dass wir eine entspannte Rückrunde bestreiten können." Aktuell haben die Kleverinnen ein Punktekonto von 5:3-Zählern vorzuweisen und sind mit dem Auftakt in die neue Spielzeit weitgehend zufrieden.

NRW-Liga: TuS Xanten - WRW Kleve II. In der NRW-Liga treffen die Damen von WRW Kleve 2 in ihrem bereits fünften Saisonspiel auf den TuS Xanten. Gegen den Gastgeber aus der Domstadt darf ein Duell auf Augenhöhe erwartet werden. 5:3 Zähler haben die Kleverinnen aktuell auf dem Konto zu zeigen, während der TuS bei erst zwei Meisterschaftsspielen auf 2:2 Punkte kommt. Beide Teams unterlagen dabei der DJK Adler Brakel. Gegen den TV Voerde verzeichneten den Xantenerinnen einen deutlichen Sieg, während die Kleverinnen nicht über ein Unentschieden hinauskamen. Der TuS scheint somit leicht die Nase vorne zu haben. "Wir haben uns natürlich schon häufiger Duelle geliefert und hoffen, dass wir mit einem Erfolg nach Kleve fahren", würde Petra Jenisch ihr Team gerne auf der Siegerstraße sehen. In Acht nehmen müssen sich die WRW-Damen besonders vor Spitzenspielerin Bettina Balfoort, die Erfahrung aus der 2. Bundesliga und langjährige Regionalligaerfahrung mitbringt. In der Klever Reserve überzeugt derweil besonders Marion Klußmann. Die Nummer drei im Team hinter Neuzugang Sandra Agresti und Lisa Michaijlova ist bei einer 4:0-Bilanz noch ungeschlagen.

Verbandsliga: Vor Auswärtsspielen stehen die Teams der DJK Rhenania Kleve und WRW Kleve III in der Verbandsliga. Während die DJK beim 1. TTC SG Dülken gastiert, schlagen die WRW-Damen beim Post SV Oberhausen auf.

Mit erst einem Verlustpunkt ist der Kontrahent der Rhenanen dabei das derzeit einzige noch ungeschlagene Team in der Liga. Dass die Kleverinnen den Kampf aufnehmen können, zeigen Agnes Sobilo, Jessica Jürges, Sue Boekholt und Lucia Jansen aber nicht zuletzt dadurch, dass auch sie bei drei Siegen und einer Niederlage auf eine 6:2-Bilanz kommen und nur knapp hinter Dülken in der Tabelle zu finden sind. Ein echtes Spitzenspiel werden sich im ersten Einzeldurchgang Jürges und TTC-Führungsspielerin Sarah Schmacks liefern. Beide mussten sich erst ein Mal geschlagen geben. Im Falle eines Gesamtsiegs in Dülken könnten die DJK-Damen bis auf Tabellenplatz zwei vordringen.

Dieser ist für das Youngster-Team von WRW Kleve III etwas entfernt liegend. Das junge Quartett verbuchte am vergangenen Spieltag den ersten Sieg und rangiert mit 2:4- Zählern auf dem siebten Platz der Tabelle. Dort würde die Mannschaft auch gerne bleiben, denn dieser Rang ist der erste, der den direkten Verbleib in der Liga bedeutet. Bis dahin ist aber Leistung gefragt - beispielsweise gegen den Post SV Oberhausen am Sonntag. Der PSV zählt zu den Kontrahenten, die in schlagbarer Distanz liegen. Zumindest wenn der Gastgeber weiterhin auf Spitzenspielerin Andrea Keil verzichtet. Um mit einem Teilerfolg zurückzukehren, brauchen Maja Marbach, Marie Janssen, Hannah Stemmler und Nefel Ari eine geschlossene Mannschaftsleistung.

Quelle: RP
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