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Tischtennis
WRW-Sechs überrascht Velbert

Tischtennis: WRW-Sechs überrascht Velbert
WRW Kleves SpitzenspielerAndrzej Borkowski (links) und Hiroshi Kittenberger waren sowohl im Doppel als auch im Einzel gegen Velbert erfolgreich. FOTO: Stade
Kleve. Tischtennis Herren: In der NRW-Liga setzten sich die Klever Weiß-Rot-Weißen gegen Union Velbert deutlich durch. Verbandsligist DJK Rhenania Kleve ist nach 9:4 in Frintrop weiter im Rennen um den Aufstiegsrang zur NRW-Liga. Von Liza-Marie Siegmund und Karlheinz Schmidt

NRW-Liga Herren: WRW Kleve - SV Union Velbert 9:3. Über einen Überraschungserfolg freuten sich die Herren von WRW Kleve bei ihrem 9:3-Sieg gegen den SV Union Velbert in der NRW-Liga. "Wir waren spielerisch wirklich gut drauf und haben eine super Leistung gezeigt", freute sich Mannschaftsführer Jens Roeloffs nach der Partie, die mit einem 2:1 in den Doppeln begann. An der Seite von Cedric Görtz löste Roeloffs seine Aufgabe gegen Jona Stein/Vladimir Misinsky ebenso erfolgreich wie Andrzej Borkowski und Hiroshi Kittenberger gegen Lucas Erhard/Arndt Beneke. Einzig Vincent Kepser und sein Bruder Lukas, der den fehlenden Thorsten Honefeld ersetzte, mussten sich gegen Rainer Jungblut und Markus Tekaat geschlagen geben. Auch Velbert schlug nicht in Bestbesetzung auf. So fehlte die Nummer eins im Team, Timotius Köchling. Er hat am Wochenende im Dienste des Westdeutschen Tischtennis-Verbandes beim Deutschlandpokal aufgeschlagen. Allerdings wurde er durch Stein von keinem Unbekannten ersetzt.

Lob hatte Roeloffs vor allem für die drei Führungsspieler im eigenen Team, zu denen an den Spitzenpositionen Borkowski und Kittenberger zählen. Beide blieben am 20. Spieltag ungeschlagen und brachten somit zunächst die 4:1-Führung. Ohne Niederlage blieb auch Görtz. "Cedric hat sehr stark gespielt und ist damit auf jeden Fall hervorzuheben", sagte Roeloffs. Der Mannschaftsführer musste nach dem durch Görtz erreichten 5:1-Zwischenstand einen weiteren Gegenpunkt zulassen. Sieg und Niederlage verzeichneten auch die Kepser-Brüder. Stammspieler Vincent Kepser sorgte für den nächsten Zähler, während sein Bruder sich knapp mit 1:3 geschlagen geben musste. Das Top-Trio brachte im zweiten Einzeldurchgang mit drei Siegen in Folge schnell den Gesamterfolg.

Verbandsliga Herren: DJK Adler Frintrop - DJK Rhenania Kleve 4:9. Mit dem Auswärtserfolg in Essen-Frintrop wahrten die DJK-Herren ihre Chancen auf den zweiten Aufstiegsrang. Nach dem 9:3 im Hinspiel entschied die Klever Rhenania auch die Begegnung beim Tabellenachten deutlich zu ihren Gunsten. "Insgesamt haben wir ganz gut gespielt. Ich denke, dass wir auch in der Höhe verdient gewonnen haben", sagte Johannes Kirchner. Das Gros der DJK-Zähler ging auf das Konto der DJK-Spitzen. Kirchner (2) und Andreas Bolda (2) ließen sowohl im Einzel als auch im Doppel nichts anbrennen.

Den Grundstein zum 9:4-Erfolg (29:17-Sätze) legten die Gäste bei der Adler-Sechs, die sich nach der Heimniederlage weiterhin Sorgen um den Klassenerhalt machen muss, bereits im Doppel. Während sich Simon Jansen/Martin Blume in der ersten Partie des Abends der Frintroper Spitzenpaarung Christian Hintze/Matthias Kelemen in der Verlängerung des Entscheidungsdurchgangs mit 15:17 geschlagen geben mussten, blieben Bolda/Kirchner und Oliver Jansen/Julian Binn auf der Siegerstraße. Gegen Thomas Löbbert/Ahmed Hassan bzw. Denis Zazula/Jonas Schröder setzten sich die DJK-Paarungen jeweils in vier Sätzen durch. Die wichtige Auftaktführung bauten Kirchner (3:0 Hintze) und Bolda (3:0 Löbbert) weiter aus. Sieg und Niederlage in den weiteren Paarkreuzen: Den Dreisatzerfolgen von Simon Jansen (Hassan) und Blume (Schröder) standen Niederlagen von Oliver Jansen (Kelemen) und Ersatz Binn (Zazula) gegenüber. Nur noch einen Sieg des Gastgebers ließen die DJK-Herren im zweiten Einzeldurchgang zu.

Nach den zweiten Erfolgen von Kirchner (3:0 Löbbert) und Bolda (3:1 Hintze) musste sich auch Simon Jansen der starken Frintroper Nummer drei Kelemen (11:5-Siege) geschlagen geben. Den angestrebten Auswärtssieg brachte Oliver Jansen über Hassan unter Dach und Fach.

Quelle: RP
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