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Tischtennis
WRW-Topteams an heimischen Platten

Tischtennis: WRW-Topteams an heimischen Platten
Yuko Imamura konnte an den Spitzenpositionen seit Anfang Oktober nicht mehr bezwungen werden. FOTO: RP-Foto; Klaus-Dieter Stade
Kleve. Tischtennis-Zweitligist WRW Kleve trifft auf Schwarzenbek, die Reserve der Weiß-Rot-Weißen spielt in der Regionalliga gegen Ottmarsbocholt. Von Liza-Marie Siegmund

Heute um 14 Uhr bitten die Zweitligadamen der TTVg. WRW Kleve in heimischer Umgebung den TSV Schwarzenbek zu Tisch. Das Jahr 2015 wollen die Kleverinnen mit einem Sieg beenden. Die Tabelle spricht zumindest deutlich für das Heimquartett. Dagegen hat der heutige Gegner noch keinen Sieg verbucht, drei Unentschieden stehen zwei Niederlagen gegenüber. Die Weiß-Rot-Weißen bringen es immerhin auf zwei Erfolge und eine Punkteteilung. Aktuell bedeutet das Rang fünf.

"Wir sind zwar nicht vom Abstieg bedroht, aber wir wollen das Duell vor der Winterpause schon gerne für uns entscheiden", sagt WRW-Spielerin Judith Hanselka. Das Match gegen die Norddeutschen könnte neben einem Gesamterfolg des Heimteams weitere Besonderheiten bereithalten. So könnte die Japanerin Aya Umemura, falls sie in ihren Einzeln nicht strauchelt, die Hinrunde ungeschlagen beenden. Allerdings könnte sie mit Schwarzenbeks Spitzenspielerin Polina Trifonova auf eine ebenfalls ungeschlagene Akteurin treffen, sofern diese die Reise aus dem Hamburger Umland an den Niederrhein mitmacht. Anders als Umemura hat sie aber erst sechs und nicht wie die Kleverin zwölf Einzel bestritten.

Auch Yuko Imamura hat sich seit dem 3. Oktober an den Spitzenpositionen nicht mehr besiegen lassen. Das unterstreicht die derzeit exzellente Form der aktuellen Bundesranglistensiegerin, die ihre Mannschaft in der Favoritenrolle sieht. "Wir sind an der Spitze wieder unter Druck, und von uns werden sicherlich vier Siege erwartet", weiß die Angriffsspielerin. "Für einen Sieg brauchen wir aber auch einen Erfolg im hinteren Paarkreuz. Der TSV hat Spielerinnen in den Reihen, die von uns zu schlagen sind." So glaubt Imamura, dass Hanselka und die jeweilige Ersatzspielerin das Potenzial haben, Punkte beizusteuern. "Ich hoffe auch, dass mir das gelingt", sagt Kleves Linkshänderin Hanselka, die aktuell eine 3:8-Bilanz aufzuweisen hat. Wer die Ersatzspielerin sein wird, ist derzeit noch unklar.

Leicht favorisiert ist die Reserve der WRW-Damen heute Abend in ihrer Heimpartie gegen den SC Ottmarsbocholt, der vor den Toren von Münster zuhause ist. "Ich denke, dass wir an den meisten Positionen stärker besetzt sind als unser Gegner", sagt WRW-Spielerin Verena Bauer. Allen voran ist Ildiko Imamura an der Spitze natürlich erneut absolute Favoritin auf zwei oder drei Einzelsiege. Pia Dorißen und Maria Beltermann schätzt Bauer zudem an den hinteren Positionen stärker ein als ihre Kontrahentinnen. Nicht zu weit aus dem Fenster lehnen will sich Bauer allein bei ihren eigenen Aufgaben. "Für mich sind die Gegenspielerinnen auf Augenhöhe, so dass die Duelle umkämpft sein werden."

Die Münsterländer haben bisher in ihrer Aufstellung stark rotiert. Nur Führungsspielerin Ingrida Preidziute hat wie die Nummer vier Lena Uhlenbrock bei jedem Spiel mitgewirkt. "Hinter Preidziute sind die meisten SC-Spielerinnen ähnlich stark, so dass uns die Aufstellung eigentlich egal ist. Katja Schmidt auf der Zwei ist vielleicht noch stärker einzuschätzen als die übrigen Akteurinnen", so Bauer, die ein klares Ziel vor Augen hat: "Wir wollen gewinnen."

Quelle: RP
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