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Tanzsport
Wunderland erlebt magische Momente

Tanzsport: Wunderland erlebt magische Momente
Line-Dancer aus vielen Teilen Europas brachten Schwung, Begeisterung und farbenprächtige Kostüme auf die Bühne. FOTO: www.starphoto.nl
Kleve. 300 Tänzer aus Deutschland und anderen Ländern gastierten in Kalkar. Anlass waren die "German Summer Classics" im Line Dance. Im Rahmen dieses Events wurden zudem die "Line Star Awards" verliehen. Von Lea Ebbers

Rosafarbene Flamingos stehen unter den Palmen am offenen Meer im Kalkarer Wunderland. Bunte Schmetterlinge haben sich auf einem gestrandeten Holzboot niedergelassen. Besucher schauen auf den weiten blauen Horizont. Die Bühne im tropischen Ambiente verbildlicht das Motto "The summer is magic" des internationalen Wettbewerbs im Line Dance.

Am vergangenen Wochenende nahmen knapp 300 Tänzer aus Deutschland, den Niederlanden, Italien, Frankreich und vielen anderen Ländern an den "German Summer Classics" teil - ein Wettbewerb des weltweit größten Dachverbandes "wcdf" des Country-Tanzes. Parallel dazu konnten alle Interessierten an einem Workshop-Festival teilnehmen. Im Rahmen des Events präsentierte zudem das weltweit größte Line- und Country-Lifestyle-Magazin "Living Line Dance" die "Line Star Awards". Diese seien gleichzusetzen mit einer Oscarvergabe für die deutschsprachige Country-Tanzwelt, hieß es aus Veranstalterkreisen. Bewertet wurden unter anderem auch der "Choreograph des Jahres" und "Internationale Tanzlehrer des Jahres". Das Event im Wunderland in Kalkar wurde von Iris Funkler und Ron Welters organisiert.

Die "German Summer Classics" fanden in diesem Jahr zum neunten Mal statt. Die Tanzform "Line Dance" ist eine Unterform des Country-Western-Tanzes und hat seinen Ursprung in Amerika. Die Tänzer üben eine Choreographie ein und tanzen neben Countrymusik unter anderem auch zu Popmusik. "Line Dance ist breit gefächert. Es gibt viele unterschiedliche Musikrichtungen, zu denen wir verschiedene Tänze wie beispielsweise Walzer oder Cha-Cha einstudieren", erklärt Rita Eckert, eine Teilnehmerin des Wettbewerbs. An der Tanzart liebt sie die Vielschichtigkeit und vor allem die Freude, die jeder während des Tanzens ausstrahlt. Eine Jury, die sich aus den Tanzlehrern des Workshops zusammensetzt, bewertet Eckert und andere Mitstreiterinnen einzeln nach Schritten und Rhythmus. In den Tanzgruppen sind alle Altersgruppen vertreten, von Mädchen und Jungen ab sechs Jahren bis hin zu Männern und Frauen über 60. Bei allen ist das Haupterkennungsmerkmal Pflicht: Cowboystiefel.

"Wir sind eine kleine Welt", sagt Organisatorin Iris Funkler. Sie war selbst einmal Wettbewerbstänzerin, sitzt jetzt aber bei anderen Events in der Jury. Sie lobt die Zusammenarbeit der Tänzer, da es so möglich ist, dass Workshop und Wettbewerb parallel stattfinden. Die Jurymitglieder des Wettbewerbs sind zugleich Tanzlehrer für die Teilnehmer des dreitägigen Workshops. "Für den Workshop kann sich jeder Interessierte anmelden und mittanzen." Zudem freute sich Funkler über mehr als 200 Besucher, die sich in Kalkar von der Line-Dance-Welt ein buntes Bild machen konnten.

Quelle: RP
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