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Tischtennis
Zweitligist WRW Kleve spielt auswärts remis

Tischtennis: Zweitligist WRW Kleve spielt auswärts remis
WRW-Spielerin Judith Hanselka war gestern im Doppel erfolgreich. FOTO: kds
Kleve. Mit einem 5:5-Unentschieden endete die Zweitligapartie zwischen dem ASTV Saarbrücken und WRW Kleve am gestrigen Sonntag. "Da Saarbrücken in Bestbesetzung gespielt hat, können wir im Prinzip zufrieden sein", befand Judith Hanselka nach der Partie. Dennoch haderte sie kritisch vor allem mit sich selbst. "Ich hatte es gegen Theresa Adams im Entscheidungssatz auf dem Schläger, das Spiel für uns zu entscheiden." Dass die Heimreise nicht ohne Punktgewinn stattfinden musste, dafür sorgten Hanselka und Ersatzspielern Maria Beltermann zu Beginn im Doppel. Von Liza-Marie Siegmund

Überraschend gewann das uneingespielte Duo gegen die Paarung Mariana Stoian/Adams. Parallel aber unterlagen Yuko Imamura und Aya Umemura gegen Manca Fajmut und Tessy Gonderinger. "Aya ist die beste Spielerin der Liga. Es ist bedenklich, dass wir kein besseres Doppel zusammen spielen", schüttelte Imamura den Kopf über die gemeinsame Doppel-Performance mit Umemura und verwies dabei ebenfalls auf die Wichtigkeit des Punktgewinns durch Hanselka und Beltermann.

"Es war sehr wichtig, dass die Beiden gewonnen haben, obwohl sie gemeinsam nicht eingespielt sind. Einem 0:2 hinterherzulaufen ist sehr schwierig. Das 1:1 war die Basis für den weiteren Verlauf." Hier agierten Imamura und Umemura im Einzel wieder einmal souverän. Zwar musste Imamura gegen Manca Fajmut über die volle Distanz von fünf Sätzen und wehrte im vierten Satz sogar einen Matchball ab, im entscheidenden Durchgang aber behielt sie mit 11:4 die Oberhand.

Ihre Teamkollegin Imemura erspielte sich durch einen Viersatzsieg gegen Mariana Stoian den neunten Saisonsieg in Folge und brachte das 3:1, ehe das wohl vorentscheidende Spiel zwischen Hanselka und Adams folgte. Durch die Fünfsatzniederlage der Klever Linkshänderin und die parallele 1:3-Pleite von Beltermann glichen die Gastgeberinnen auf 3:3 aus. Zweiter Einzeldurchgang, gleiches Prozedere: Imamura und Umemura erteilten ihren Gegnerinnen Lehrstunden und schafften ihren Teamkolleginnen mit einem 5:3 die Möglichkeit, den Sieg perfekt zu machen.

"Das hat uns den Druck genommen, aber unsere Gegnerinnen sind natürlich kein Kanonenfutter", kommentierte Hanselka das 5:5.

Quelle: RP
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