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Kalkar-Wissel
Sprengung eines Geldautomaten misslingt

Kalkar-Wissel. Täter fliehen ohne Beute. Feuerwehr evakuiert Dreifamilienhaus und Kellerwohnung in Wissel. Von Dieter Dormann

Mehr als 40-mal haben in jüngster Vergangenheit in NRW - vor allem am Niederrhein - Straftäter Geldautomaten gesprengt und meist das darin befindliche Geld erbeutet. Diesmal hatten die Räuber offenbar den Geldautomaten der Volksbank-Filiale in Wissel an der Hellendornstraße ins Visier genommen. Jedenfalls löste dort eine Sicherungsanlage um 3.35 Uhr einen Alarm aus. Zwar traf die Polizei rasch vor Ort ein, doch die Täter waren bereits wieder verschwunden. Diesmal jedoch ohne Beute. Sie hatten lediglich ein Loch in den Automaten gebohrt und Gas eingeleitet. Dies war für die Beamten deutlich zu riechen. Die Täter waren aber offenbar gestört worden und deshalb geflohen - ohne den Automaten in die Luft zu sprengen.

Die alarmierte Kalkarer Feuerwehr nahm sowohl im Vorraum der Bank als auch in einer Kellerwohnung und in einem angrenzenden Dreifamilienhaus aus Sicherheitsgründen Raumluftmessungen vor. Erst als feststand, dass keine Gefahr für die Bewohner bestand, durften die Evakuierten wieder zurück in ihre Wohnungen.

Die Ermittlungen am Tatort dauerten bis etwa 5 Uhr. Die Ergebnisse leiteten die Polizeibeamten auch an das Landeskriminalamt weiter. Dort werden Geldautomaten-Sprengungen zentral bearbeitet.

Quelle: RP
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