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Kleve-Rindern
St.-Willibrord-Gemeinde: Stefan Notz erster Pfarrer

Kleve-Rindern: St.-Willibrord-Gemeinde: Stefan Notz erster Pfarrer
Weihbischof Wilfried Theising und Pfarrer Stefan Notz (Bildmitte, von rechts) während des festlichen Gottesdienstes in Rindern. FOTO: Gottfried Evers
Kleve-Rindern. Begleitet von dem Musikzug Rindern haben sich am Sonntag die Geistlichen und Gemeindemitglieder aus den katholischen Gemeinden Heilige Dreifaltigkeit Kleve und St. Willibrord Kleve (Ortsteile Kellen, Griethausen und Warbeyen sowie Rindern, Keeken, Düffelward und Bimmen) am Denkmal des heiligen St. Willibrord in Rindern getroffen.

Mit einem Gebet begrüßte der erste Pfarrer der neuen, fusionierten Kirchengemeinde St. Willibrord, Stefan Notz, die Besucher. Danach ging es in der gefüllten Kirche mit dem festlichen Gottesdienst weiter. "In jedem neuen Anfang steckt ein Zauber. Nutzen wir die Energie des Zaubers, um einen neuen Schritt in die Zukunft zu wagen." Mit diesen Worten eröffnete Stefan Hendricks, St. Willibrord Kirchenvorstand, die Messe in der St. Willibrord Kirche in Rindern. "Beide Gemeinden haben schon einmal eine Fusion mitgemacht.

Auch dieses Mal wird die Gemeinde die Umstellung meistern und zusammen weiter wachsen", ermutigte Weihbischof Wilfried Theising die neu entstandene Gemeinde. Bereits am 28. September habe Bischof Felix Genn aus Münster die Urkunde für die Fusion zur St.-Willibrord-Gemeinde unterschrieben: "Die Gemeinden Heilige Dreifaltigkeit und St. Willibrord sind nun zur Gemeinde St. Willibrord fusioniert. Der Sitz der Gemeinde wird in Kleve-Kellen sein."

Anschließend wurde die Pfarrstelle offiziell Pfarrer Stefan Notz übertragen. Die Gemeinde gab ihm lauten Beifall. Außerdem wurde auch das Seelsorgeteam jetzt offiziell ernannt.

Als ein Zeichen des Neuanfangs hat die Gemeinde symbolisch etwas vorbereitet: "Der braune Rahmen neben dem Taufbecken steht symbolisch für die heutige Fusion", so Theising. Denn bei dem Prozess gehe es darum, dass die verschiedenen Kirchen Zusammenhalt bieten. Und auch an unterschiedlichen Orten durch einen festen Rahmen zusammenhalten.

Ein Ziel der neuen Pfarrei solle ebenfalls sein, auch in der jetzt größeren Gemeinde den Einzelnen nicht zu vernachlässigen und sich gegenseitig zu unterstützen: "In der heutigen Situation, im Bezug auf die Flüchtlinge, könnt ihr die größere Gemeinschaft nutzen, um den Einzelnen zu helfen", sagte Theising.

(awoi)
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