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Kleve
Stadt plant in der Unterstadt Straße entlang der Schienen

Kleve. Die neue Verbindung soll die Flächen neben der Eisenbahnstrecke erschließen.

Die Verwaltung der Stadt Kleve will am Klever Bahnhof, zwischen Bahnschienen und dem alten Postgebäude, eine neue Straße errichten. "Es ist richtig, dass wir uns momentan bei der Neugestaltung des Bahnhofsumfeldes sowie weiterer Planungen in dem genannten Umfeld die Option, dort eine Straße entlang zu führen, nicht nehmen wollen", sagt Stadtsprecher Jörg Boltersdorf. Deren Verlauf sei derzeit noch nicht fixiert. Nach RP-Informationen soll die Straße mindestens bis zum Indoor-Spielplatz "Kleoland" reichen. Eine kurzfristige Umsetzung des Straßenbau-Plans sei seitens der Verwaltung jedoch nicht gedacht, so sagt Jörg Boltersorf.

Hintergrund: Die Straße steht seit den Neuplanungen des Bahnhofsumfeldes zur Diskussion. Die Lohengrinstraße soll im Zusammenhang mit den Bahnhofsplanungen abgebunden werden: Man habe nicht mehr die Möglichkeit, von dort in Richtung Stadt zu kommen, hieß es. Bereits im November 2014 hatte CDU-Fraktionschef Wolfgang Gebing vorgeschlagen, die Lohengrin-Straße später nach rechts parallel der Gleise in Richtung Nosenhof/Autohaus Minrath durchzuziehen. Das in der Flucht dort stehende "Sozialgebäude" der Bahn solle ja abgerissen werden, hieß es damals. Die Straße würde dann auch die Flächen entlang der Bahn, die als Bahnhofsviertel im Rahmen des integrierten Handlungskonzeptes entwickelt werden sollen, erschließen. Vor allem kann diese Straße dort auch den Bereich des alten Sportplatzes an der Eisenbahnlinie erreichen.

(cat/mgr)
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