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Kleve
Eine ganz besondere Klosterführung in Graefenthal

Kleve. Das war etwas komplett Neues für den Förderverein Kloster Graefenthal, als Norbert Fleuren Jr., selbst blind, für sich und seine Freunde, die "Blindgänger" wie sie sich selbst humorvoll nennen, eine Klosterführung wünschte. Gustav Kade nahm sich sofort und gerne der Gruppe an und stellte die Führung (das Wort Führung bekam eine erweiterte Bedeutung) sicher. In der Großen Remise wurden Figuren des klösterlichen Lebens ertastet und "begriffen". Erstaunlich war auch für Kade, dass der Hl. Antonius gleich erkannt wurde. Das T-Kreuz

und das am Fuße des Heiligen angelehnte Schwein verrieten ihn. Die "Blindgänger" zeigten reges Interesse am Klosterleben und so war das Hochgrab des Stifters ein Höhepunkt auf der Entdeckungsreise. Hier konnte man die Liegefigur betasten und sich so ein "Bild" von der Gestalt Ottos II., Graf von Geldern machen.

Die gesammelten Eindrücke wurden dann bei einem gemütlichen Beisammensein im Kloster Café weiter ausgetauscht.

Quelle: RP
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