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Kleve
Feuerwehren könnten Pfeiler der Städtepartnerschaft werden

Kleve. Im Rahmen des Klever Delegationsbesuchs in Swinemünde (polnisch: Swinoujœcie) besuchte der stellvertretende Bürgermeister Josef Gietemann die Hauptbrandwache von Swinemünde. Die Stadt ist mit fast 42 000 Einwohnern die größte der Insel Usedom. Eine Delegation der Stadt Kleve, angeführt von Bürgermeister Theodor Brauer, war nun zu Gast in der Stadt an der Swine mit dem Ziel, sich kennenzulernen und Gemeinsamkeiten für eine Städtepartnerschaft auszuloten.

Sehr freundschaftlich war die Begrüßung zwischen dem Kommandanten und Chef der Berufsfeuerwehr Swinemünde, Andrzej Lipiñski, und Josef Gietemann, selbst Hauptbrandmeister bei der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Kleve, Löschzug Rindern. Einem kurzen Gespräch folgte ein Rundgang durch die Feuerwache. Hier war Willi Uttendorf dabei. Der gebürtige Klever, der mit seiner Frau Lidia in Swinemünde lebt, ist eine der treibenden Kräfte für die deutsch-polnische Städtepartnerschaft.

Ein besonderes Highlight gab es am Schluss der Führung: das nagelneue 440 PS starke Scania-Tanklöschfahrzeug. Bei Fertigstellung wird das Scania-Löschfahrzeug in der neugebauten Feuerwache neben dem Gasterminal stationiert. Neben der Berufsfeuerwehr gibt es auch noch zwei Freiwillige Feuerwehren auf den Inseln, die zur Stadt Swinemünde gehören. Bürgermeister Theodor Brauer freute sich über das erste Treffen: "Die Kontaktaufnahme und den Austausch mit der Feuerwehr in Swinemünde unterstütze ich sehr, da die Feuerwehr für mich einen sehr hohen Stellenwert hat".

"Die anvisierte Städtepartnerschaft bietet demnächst beiden Feuerwehren die Möglichkeit, die verschiedenen Techniken und Arbeitsweisen beiderseits der Grenzen kennenzulernen. Wobei die Geselligkeit auch nicht zu kurz kommen darf", betont der stellvertretende Bürgermeister Josef Gietemann, für den die erste Begegnung mit den Führungskräften der Swinemünder Feuerwehr ein "gutes Zeichen für eine kommende, grenzüberschreitende Freundschaft ist.

Die Feuerwehren könnten ein Pfeiler der Städtepartnerschaft werden".

Quelle: RP
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