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Kleve
Freiwillige Feuerwehr Stadtmitte üben für den Notfall

Kleve. "Das Feuer brach an einem Mülleimer im Hauptgebäude aus. Hier werden schwerst- und mehrfachbehinderte Menschen betreut. Viele von ihnen können sich mit ihren Betreuern selbst ins Freie retten, 14 Menschen werden jedoch vermisst."

Mit dieser Ausgangslage hatten es die Löschzüge Stadtmitte der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Goch bei ihrer Gemeinschaftsübung zu tun. Übungsobjekt war die Zweigniederlassung des Hauses Freudenberg. Hier werden Menschen mit Behinderungen rehabilitiert, betreut und gefördert.

Auf dem Gelände halten sich wochentags etwa 700 Menschen auf. Diese große Anzahl, verbunden damit, dass die meisten von ihnen Menschen mit einer Behinderung sind, stellt die Feuerwehr im Ernstfall vor eine besondere Herausforderung.

Durch den Brand an einem Verbindungsflur wurde ein Teil des Gebäudes verraucht, eine Orientierung ist für Menschen fast nicht möglich. Bei jedem Feuerwehreinsatz ist die Menschenrettung das wichtigste Ziel. Dafür wurde unter anderem eine Wärmebildkamera eingesetzt, sie hilft dabei Menschen zu lokalisieren und auch Brandherde auszumachen.

Alle 13 vermissten Personen (gemimt von Kindern der Freudenberg-Angestellten und Angehörigen der Jugendfeuerwehr) konnten nach insgesamt rund 25 Minuten

Einsatzdauer gefunden und aus dem Gefahrenbereich gebracht werden.

Quelle: RP
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