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Kleve
Gymnasiasten als Wahlhelfer in Kleve

Kleve. 20 Schüler des Beruflichen Gymnasiums für Wirtschaft und Verwaltung engagierten sich freiwillig als Wahlhelfer bei der Kommunalwahl. Spontan waren sie der Bitte der Wahlkreisleiter gefolgt und verbrachten den Wahlsonntag im Wahlbüro statt bei ihren Freunden oder ihrer Familie. Ein Beweis, dass sich die junge Generation, obwohl man es ihr oft abspricht, durchaus für die Gemeinschaft einsetzt. Viele von ihnen waren Erstwähler und hatten sich nicht nur im Unterricht und in einer Podiumsdiskussion mit den Klever Bürgermeisterkandidaten über die anstehende Kommunalwahl informiert, sondern wollten aktiv zu deren Gelingen beitragen.

Selbstverständlich ist ein solcher Einsatz nicht. Von Wahl zu Wahl wird es nämlich immer schwieriger, Bürger für diese Aufgabe zu gewinnen. Überrascht waren die jungen Wahlhelfer, als beim Auszählen der Stimmen deutlich wurde, dass es etliche ungültige Stimmen gab. Sie vermuten, dass dies teilweise aus Unwissenheit geschah, oft jedoch auch als Protest. Enttäuscht waren sie jedoch, dass viele ihr Wahlrecht, das so schwer erkämpft wurde, nicht wahrgenommen haben. So gaben in manchen Wahlbüros nur 20 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme ab.

Quelle: RP
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