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Kab Bezirksverband Kleve
KAB setzt auf Hilfe zur Selbsthilfe

Kleve. Partnerschaft zwischen dem KAB Bezirksverband Kleve und der CWM Diözese Kabele: In der Zeit vom 18.6. bis 24.6. war Emmanuel Barigye, CWM (Catholic Workers´ Movement) Sekretär der Diözese Kabale (Uganda), bei dem KAB (Katholische Arbeitnehmer Bewegung) Bezirksverband Kleve zu Gast. Emmanuel Barigye lebte in dieser Zeit in den Familien von Dietmar Stalder (Goch) und Hubert Richter (Aldekerk), beide engagieren sich ehrenamtlich als Bezirksleitung in der KAB. Im Jahr 2014 wurde die Partnerschaft zwischen der CWM in der Diözese Kabale und der KAB im Bezirksverband Kleve begründet.

Damals war eine Delegation aus Kleve in Kabale, Uganda zu Gast. Ziel der Partnerschaft ist die Völkerverständigung, das Voneinander lernen, das Miteinander und die gegenseitige Hilfe.

Bei dem diesjährigen Besuch wurde die Partnerschaft mit der Unterzeichnung einer Urkunde bekräftigt. Die Verantwortlichen des KAB Bezirkes Kleve wollen ihre Freunde in Kabale in ihrer Arbeit zur Verbesserung ihrer Lebensbedingungen unterstützen und begleiten. Hierzu gehören Fortbildungen der Mitglieder, Ausbildung von Führungskräften, Förderung von Genossenschaften. Im Vordergrund des Besuches von Barigye war die Begegnung.

Die Begegnungen hier im Kreis Kleve waren sehr herzlich und durch einen intensiven Austausch über die Arbeit der KAB hier in Deutschland und der CWM in Uganda geprägt. Auch wenn es manchmal Sprachbarrieren gab, wuchs durch die Begegnungen bei allen Beteiligten der Mut, die Partnerschaft weiter aufzubauen und zu pflegen. Emmanuel Barigye erhielt umfassende Informationen über das Leben, Arbeiten und die Kirche am Niederrhein. Barigye besuchte des Kapellenfest, 25 Jahre Kapelle der Arbeit, im Wallfahrtsort Kevelaer, besichtigte das Theodor Brauerhaus, eine Biogasanlage mit eine angeschlossenen Gärtnerei, einem Bauernhof mit Käseherstellung und Selbst Vermarktung sowie die Firma Probat in Emmerich. Bei Probat führte er außerdem ein Gespräch mit dem Betriebsratsvorsitzenden Gerd Gerdsen über Mitbestimmung im Betrieb.

Der Ugander war tief beeindruckt vom Leben am Niederrhein, den Lebensbedingungen, vom technischen Fortschritt und von der Schönheit der Landschaft.

In zwei Jahren ist ein Besuch in Uganda geplant. In der Zwischenzeit wird die Partnerschaft über das Internet gepflegt.

Quelle: RP
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