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Kleve
Realschüler verkaufen Kuchen für Burundi

Kleve. "Für mich einen Schokomuffin und ein Stück Zitronenkuchen" - "Das macht einen Euro." Fünf Wochen lang gehörten ähnliche Verkaufsgespräche zum Pausenalltag der Schüler an der Karl Kisters Realschule. Munteres Gedränge an den Verkaufstischen wurde zur Pausenroutine. Bereits direkt nach den Herbstferien trafen die Klassensprecher in der Schülervertretung die Entscheidung, den Erlös der Kuchenaktion für das Straßenkinderprojekt in Burundi zu spenden. Mit dem Erlös wollen die Schüler den weiteren Ausbau der projekteigenen Schule in Muyinga unterstützen.

Jede der 24 Klassen verkaufte an einem Tag in den Pausen selbstgebackenen Kuchen. Stolz wurde das Gebäck angepriesen und am Ende des Schultages das eingenommene Geld gezählt. Am letzten Verkaufstag überraschten die Lehrer ihre Schüler mit süßem und herzhaftem Gebäck. Insgesamt wurden etwa 3.400 Kuchenstücke verkauft. Die Kuchenaktion wurde zum 17. Mal vom Politiklehrer Michael Dicks organisiert. Dieses Mal wurde das Rekordergebnis von 1700 Euro erzielt. Stolz übergaben die Klassensprecher nun die Gesamtspende im Forum der Karl Kisters Realschule an Beate Ihle-Fischer vom Diakonieprojekt "Straßenkinder Burundi".

Quelle: RP
 
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