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Kalkar
Stadtwerke Kalkar informieren über das Bürgerwindrad

Kalkar. Die Stadtwerke Kalkar laden Dienstag, 1. August, 19 Uhr, zu einer Informations-Veranstaltung zum Windrad und zu den Beteiligungsmöglichkeiten für Bürger aus Kalkar ein. Veranstaltungsort ist der Ratssaal der Stadt. "Uns ist besonders wichtig, dass sich möglichst viele Bürger beteiligen können und von den attraktiven Zinsen profitieren. Daher besteht auch die Zeichnungsmöglichkeit niedriger Beträge. Die Zinsen liegen mit drei Prozent deutlich über dem, was zurzeit für Sparkonten erzielt werden kann", so Klaus Reumer, Prokurist der Stadtwerke. "Die Bauarbeiten für das Bürgerwindrad schreiten schnell voran", freut sich Alina Ahrens, Geschäftsführerin der Stadtwerke. Der Zufahrtsweg und die Fundamentgrube sind fertiggestellt. Nachdem die Sauberkeitsschicht aufgetragen wird, wird die Lieferung des Ankerkorbs Anfang August erwartet. Anlagenkomponenten wie Turm, Rotorblätter und Maschinenhaus werden Mitte September eintreffen. Über die Internetadresse www.buergerbeteiligungsplattform.de/wind-fuer-kalkar kann der Baufortschritt per Webcam live verfolgt werden. Über diese Seite können sich Kalkarer Bürger und Gewerbetreibende auch am Windrad beteiligen. Die Zeichnungsfrist läuft bis 30. November. Möglich ist eine Beteiligung von 500 bis maximal 5.000 Euro mit einer Laufzeit von fünf Jahren.

Der Rat der Stadt Kalkar hat beschlossen: Der Bebauungsplan Nr. 027 "Erholungsgebiet Oybaum" soll geändert werden, damit planungsrechtliche Verstöße "geheilt" werden können. So stimmt die Größe einer Vielzahl von Nebenanlagen nicht mit den bisherigen Vorgaben des Bebauungsplans überein; auch soll die Zulässigkeit von Garagen unter bestimmten Voraussetzungen künftig möglich sein. Die Bürgerbeteiligung findet vom 7. bis 21. August statt. Während dieses Zeitraums sind die geänderten Planunterlagen unter www.kalkar.de/de/inhalt/aktuelle-beteiligungsverfahren/ einsehbar und es können Anregungen eingereicht werden. Die Unterlagen liegen zudem in der Stadtverwaltung (Verwaltungsneubau, Zimmer 315) aus. Die Stadt Kalkar empfiehlt in diesem Zusammenhang den Eigentümern der Grundstücke im Erholungsgebiet, die beabsichtigten Festsetzungen mit den Gegebenheiten auf ihrem jeweiligen Grundstück abzugleichen.

Quelle: RP
 
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