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Kleve
Städtische Singgemeinde Kleve singt, spielt und lacht in Mainz

Kleve. Unter dem Motto "Mainz bleibt Mainz - wie es singt und lacht" machten sich etwa 50 Sängerinnen und Sänger der Städtischen Singgemeinde auf den Weg in die Rheinlandpfälzische Landeshauptstadt, ins "goldige Mainz". Mainz gilt als eine der ältesten Städte Deutschlands, alle Phasen der Geschichte haben ihre Spuren hinterlassen. Ganz besonders gern erinnern die Mainzer daran, dass im 15. Jh. das Drucken mit beweglichen Lettern durch Johannes Gutenberg erfunden wurde.

Dies konnte der Chor bei einer interessanten Führung im Museum, an der Druckerpresse und im Tresor mit der Original-Gutenberg-Bibel erfahren. Am Sonntagmorgen bot sich der Singgemeinde die einmalige und schöne Gelegenheit die Heilige Messe in der St. Peterkirche musikalisch zu begleiten. Ein Rundgang brachte die Stadtgeschichte von den Anfängen bis heute in der historischen Altstadt und im mächtigen, bedeutenden Hohen Dom St.

Martin nahe. Besonders beeindruckten natürlich die Chagall-Fenster in der Pfarrkirche St. Stephan. Der hochbetagte jüdisch-russische Künstler Marc Chagall setzte mit den Fenstern ein dauerhaftes Zeichen für jüdisch-christliche Verbundenheit und Völkerverständigung. Das ZDF mit Sitz in Mainz-Lerchenberg ist die größte Fernsehanstalt Europas. Während einer zweistündigen Führung konnte der Chor hinter die Kulissen schauen und die Mitglieder hatten ihren Spaß dabei, als Statisten bei Filmaufnahmen mitzuwirken.

Verwöhnt wurden die Chormitglieder im Augustinerkeller, dem ältesten Wein-Restaurant der Mainzer Altstadt, beim ZDF sowie auf einem Weingut bei Weck, Worscht und Woi. Gestärkt konnte der Chor am vierten Tag bei herrlichem Sonnenschein die Heimreise antreten, die teilweise auf dem Schiff durch das Mittelrheintal - seit einiger Zeit Weltkulturerbe - von Bingen bis Koblenz erfolgte. Die Festung Ehrenbreitstein in Koblenz mit der Seilbahn zu besuchen, sollte der Abschluss sein, bevor der nette Busfahrer die Chormitglieder voller wunderbarer Eindrücke wieder nach Kleve brachte.

Natürlich wurde bei dieser Chorreise auch viel über die beiden anstehenden Konzerte gesprochen; im Januar 2017 erwarten die Sänger erwartungsvolle Zuhörer zum "Messiah", am 7. Januar in Kranenburg und am 8. Januar in Kleve. Für das geplante Konzert zum Klever Stadtjubiläum bedarf es noch vieler helfender Hände und Spender, bis am 10.6.2017 im XOX Gebäude der große Chor der "Klever Stimmen" erklingen kann. Auch mitsingen im Chor der "Klever Stimmen", ein Chor aus aller Klever Chöre und nicht organisierten Sängern und Sängerinnen, ist möglich.

Die Proben fangen im Januar 2017 an.

Quelle: RP
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