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Kreis Kleve
Steuerberater der Region im Wettbewerb um die besten Köpfe

Kreis Kleve: Steuerberater der Region im Wettbewerb um die besten Köpfe
Kreis-Wirtschaftsförderer Hans-Josef Kuypers (2.v.l.) stellte eingangs heraus, dass die Steuerberater gut beraten seien, mehr als bislang für den eigenen Bekanntheitsgrad zu tun. FOTO: WfG
Kreis Kleve. In den steuerberatenden Berufen wird die Suche nach geeigneten jungen Menschen für eine Steuerfachangestellten-Ausbildung immer schwieriger. "Der Wettbewerb um die besten Köpfe ist härter geworden", stellte nun Reinhard Verholen heraus, selbst Steuerberater im Kreis Kleve und Präsident der Steuerberaterkammer Düsseldorf. Auf Einladung der Wirtschaftsförderung Kreis Kleve tauschten sich nun etwa 20 Standesvertreter für zwei Stunden im Landhaus Beckmann aus, um dem wachsenden Problem der Steuerberater als anerkannt attraktive Arbeitgeber zu begegnen. Eines vorweg: Wer sich einmal für diese Ausbildung entschieden hat, der steht auch dazu. 95 Prozent aller ausgebildeten jungen Menschen nämlich sind mit ihrer Ausbildung und ihrem Beruf zufrieden. 88 Prozent bleiben nach der Ausbildung auf dem einmal eingeschlagenen Weg. Gute Voraussetzungen also, weitere Interessierte für die Aufgaben in einer der 60 Ausbildungskanzleien im Kreisgebiet zu begeistern.

Bernd Donath, der Stellvertretende Geschäftsführer der Steuerberaterkammer Düsseldorf, wies in Kalkar-Kehrum vor allem auf die neuen Ausbildungsmodelle hin, die eine Entscheidung für diesen Berufsweg zum Steuerfachangestellten auch auf lange Sicht interessant machen. Aktuell werde das Berufsbild vor allem unter Berücksichtigung der Digitalisierung von Arbeitsabläufen modernisiert. Die sich ergebenden Tätigkeitsgebiete und die Möglichkeiten für ein Duales Studium mit Steuerfachangestellten-Ausbildung und zeitgleichem Bachelor-Studiengang an der Fachhochschule zeige die Attraktivität des Zweiges. Der Master-Studiengang "Taxation" könne der Karriere ebenso dienen wie der Weg zum Steuerberater-Examen und die Chance auf berufliche Selbstständigkeit als Freiberufler. Es gibt aus Sicht der suchenden jungen Menschen also viele Argumente dafür, die vielen Stellenanzeigen nicht zu ignorieren.

Quelle: RP
 
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