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Kranenburg
"Stofftaschen für Kranenburg" vom Runden Tisch

Kranenburg. Beim "Runden Tisch" in Kranenburg ist eine neue Idee entstanden. Aus der Sammlung von Nähmaschinen ergab sich oft die Frage, ob auch Stoffreste gebraucht werden könnten. Wozu sollten diese verwendet werden? Der Koordinator des "Rundes Tisches", Fred Kahm, hatte vier Nähmaschinen erhalten und an Flüchtlingsfrauen verteilt.

"Es passt in unsere Absicht, in Zukunft Plastiktaschen nach Möglichkeit zu vermeiden", sagt Kahm. So entstand also der Plan, selber phantasievoll mit den Nähmaschinen Stofftaschen herzustellen und diese dann in Kranenburger Geschäften als Alternative zu Plastiktaschen anzubieten, auch als Angebot auf Wochenmärkten und auf Trödelmärkten. Es meldeten sich bereits Kranenburger Interessierte, die dieses Projekt unterstützen wollen, entweder durch Spenden von Stoffresten oder durch eine eigene Mitarbeit in der Produktion. Fred Kahm macht deshalb den Vorschlag, sich zu einem bestimmten Zeitpunkt in der Woche mit seiner Nähmaschine und Stoffresten im Ubuntu-Raum, Waldstraße 1, in Kranenburg einzufinden, um dort gemeinsam mit zugewanderten Frauen Stofftaschen zu produzieren. "Das käme unserem Ziel, 'Normalkontakte' zu schaffen, schon recht nahe. Im Erfahrungs- und Ideenaustausch und in der Umsetzung unterschiedlichster Kreativitäten sollten sich Gesprächsanlässe genug ergeben", meint er. Der Koordinator nimmt Meinungen zu diesem Projekt oder weiterführende Vorschläge gerne entgegen. Noch ist nichts konkret geplant, und es wird eine engagierte Gruppe gesucht, dieses schöne Projekt "Stofftaschen für Kranenburg" zu entwickeln. Kontakt: Friedhelm Kahm, Wibbeltstraße 21, 47559 Kranenburg-Mehr, Tel. 02826 92216.

(stal)
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