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Kleve
Stück Heimat mit vielen Extras

Kleve. Ein Kalender mit 13 Motiven aus dem Kreis Kleve wird seit gestern verkauft. Er soll seinen Betrachtern die Schönheit des Niederrheins vermitteln. Gemacht wurden die Aufnahmen vom Fotoclub Blende 8 Kleve. Von Guido Schwartges

Was der Klever Fotoclub Blende 8 geschaffen hat, sollte ein Stück Heimat sein. "Faszination Niederrhein 2010" heißt der Titel des exklusiven Fotokalenders, den die Club-Fotografen erstmals aufgelegt haben. Der von Heicks & Teutenberg sowie der RP präsentierte Kalender, wurde Donnerstagabend im Rahmen eines "besonderen Abends" in der Heicks Filiale am Klever Fischmarkt erstmals öffentlich präsentiert. Unterstützt von Manfred Hendricks und Schülern der Gaesdoncker Musikschule hatte Sigrun Heinzel ein Programm aus musikalischer Unterhaltung und Gesprächen in gemütlicher Atmosphäre rund um die Präsentation geschaffen.

Schon 225 Exemplare verkauft

Die Schwanenburg im ersten Licht der aufgehenden Sonne; die alte Wassermühle an der Niers in Goch; die Rheinbrücke bei Rees; Schloss Moyland im Schnee – sind nur einige der Kalenderbilder, die schon beim Aufschlagen ein Stück Heimat vermitteln. "Wir wollten die Fotos, die wir machen, nicht einfach in der Schublade verschwinden lassen", erklärte Stephan Wingels vom Fotoclub die Motivation zum Kalender. Und die Idee kommt an. Die ersten 225 der 500 gedruckten Kalender waren schon vor dem offiziellen Verkaufsstart über die Ladentheke gegangen – und zwar über die der Bäckerei Heicks & Teutenberg. Bestellbar ist die exklusive Geschenkidee in allen Filialen der Kette, direkt gibt es ihn am Fischmarkt in Kleve, in Goch und Emmerich.

"Wir sind von der Kunst begeistert", erklärten Sigrun Heinzel und Walter Heicks bereits vor der Veröffentlichung einmütig. Sie sehen ihn als passende Möglichkeit, den Menschen ihre Heimat nahe zu bringen. Die Schönheit des Niederrheins hätten auch schon viele Kunden an Hand der Fotoausstellung am Fischmarkt entdeckt – denn die ist von dem Kalenderprojekt auch noch als Kunst "abgefallen". Für beide ist aber auch klar: "Die gute Sache und der Kalender stehen für uns im Vordergrund."

Die gute Sache sind eine Spende von drei Euro, die von jedem verkauften Kalender an den Förderverein für die Kinderabteilung des St. Antonius Hospital gehen. Gewinn machen weder der Fotoclub noch die Bäckerei an dem Produkt. Bei einem Preis von nur 15 Euro gehen die übrigen zwölf Euro für die Produktion drauf.

Und wer den Kalender dann tatsächlich als Geschenk nutzen möchte und ihn vielleicht einem Niederrheiner fern der Heimat schicken will, für den hat Walter Heicks noch einen drauf gelegt. Denn passend zum Kalender gibt es die Motive auch noch als Praline.

Prinzipiell sind sich Fotoclub und Bäckerei einig, dass es eine Neuauflage des Kalenders geben soll. Wie die aussehen wird, wird sich aber wohl erst im nächsten Jahr entscheiden.

Quelle: RP
 
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