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Kleve-Kellen
Tubist Fabian Heichele in der Wilhelm-Frede-Schule

Kleve-Kellen. Nach seinem Konzert in der Kleinen Kirche hat sich der Tubist Fabian Heichele Zeit für Schüler der Klassen fünf, sechs und neun der Wilhelm-Frede-Schule genommen. Im Musikraum der Haupt- und Gesamtschule fand eine vergnügliche und anregende Musikstunde voller neuer Erkenntnisse und besonderer Begegnungen statt.

Die Schüler an ihren Instrumenten begrüßten den Berufsmusiker mit einem russischen Lied, bevor Fabian Heichele sich und sein gewaltiges Instrument vorstellte. Er zeigte und erklärte, was mit der Luft in dem gebogenen Metallrohr passiert, und ließ gleich einen Schüler mit Blecherfahrung an das Mundstück. Zum Zuhören gab es einen Flamenco auf der Tuba - Schwerstarbeit am Instrument.

Simo, der bereits Trompete lernt, tauschte daraufhin mit der Tuba quer durchs Klassenzimmer ein paar Tonfolgen aus. Mutig präsentierte Sebastian an der Gitarre sein "Metallica"-Musikstück - und schließlich konnte Musiklehrerin Jutta Poorten mit Lara-Merle am Schlagzeug, Kalecka am Klavier und Tom am Keyboard noch weitere Mitglieder der Schulband aktivieren. Natürlich musste der Profi noch verraten, wieviel er übt, und wie es sich im Orchestergraben eines Opernhauses spielen - und Pausenzählen - lässt.

"Das war ja sehr überraschend, doch es hat alles gut geklappt", resümierten faszinierte Schüler nach dem spontanen Zusammenspiel nicht ohne Stolz. Nach Heicheles Verabschiedung wurde gleich noch weiter geprobt. Der Schulworkshop fand in Zusammenarbeit der Wilhelm-Frede-Schule mit den Konzerten der Stadt Kleve und "Rhapsody in School" statt. Die bundesweite Initiative ermöglicht Kontakte von Schülern zu Profimusikern in Zusammenhang mit deren Konzertgastspielen.

Quelle: RP
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