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Zentrum Luftoperationen
Ministerin von der Leyen lobt Uedemer Einrichtung

Bilder: Von der Leyen zu Besuch im Zentrum Luftoperationen
Bilder: Von der Leyen zu Besuch im Zentrum Luftoperationen FOTO: Evers, Gottfried
Uedem. Bei ihrer "Sommerreise" hat Ministerin Ursula von der Leyen am Donnerstag das Zentrum Luftoperationen besucht. Luftwaffe, Bundespolizei, Flugsicherung und Bundesamt für Katastrophenschutz arbeiten dort zusammen. Von Anja Settnik

Vor dem Hintergrund der Terrorbedrohung, die inzwischen auch Deutschland akut betrifft, sprach die Ministerin mit den Generälen des Uedem-Kalkarer Doppelstandorts und besichtigte das nationale Lage- und Führungszentrum Sicherheit im Luftraum. Mit dabei waren auch die "Garnisonsbürgermeister" Britta Schulz aus Kalkar und Rainer Weber aus Uedem.

Ursula von der Leyen zeigte sich beeindruckt von den technischen Möglichkeiten der Einrichtung und der "hohen Professionalität" der Mitarbeiter. Luftwaffe, Bundespolizei, Flugsicherung und Bundesamt für Katastrophenschutz arbeiten im Zentrum Luftoperationen zusammen. Und das sehr intensiv und in enger Abstimmung mit dem in Kalkar angesiedelten multinationalen Kompetenzzentrum zur Entwicklung der NATO-Luftstreitkräfte. Gerade diese Zusammenarbeit überzeuge sie davon, dass der Luftraum über Deutschland und Nordeuropa "mit großer Expertise" überwacht werde, um der Bevölkerung ein Höchstmaß an Sicherheit zu gewährleisten, so die oberste Bundeswehr-Chefin.

Porträt: Von der Leyen - Ministerin mit Ambitionen FOTO: dpa, Hannibal Hanschke

Sie ist diejenige, die im Ernstfall entscheiden muss, ob ein nicht identifizierbares Flugzeug, von dem eine ernste Bedrohung ausgeht, abgeschossen werden soll. Vorbereitet würde diese Entscheidung in Uedem.

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