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Kleve/Dogbo
Verein pro dogbo mit neuem Vorstand

Kleve/Dogbo: Verein pro dogbo mit neuem Vorstand
Das Foto zeigt die Lehrlinge mit ihren Ausbildern während der feierlichen Übergabe der Diplome auf dem Gelände des Ausbildungszentrums in Dogbo. Die 16 Lehrlinge wurden im Kfz-, Metallbau- und Backhandwerk ausgebildet. FOTO: Verein Pro Dogbo
Kleve/Dogbo. Auf der Mitgliederversammlung wurde auch die Arbeit vor Ort thematisiert. So wurden jüngst 16 Absolventen in Dogbo losgesprochen - getreu dem Motto des Vereins "Bildung ist der beste Impfstoff gegen Armut und Hoffnungslosigkeit".

Der Verein pro dogbo hat einen neuen Vorstand. Auf der vergangenen Mitgliederversammlung haben sich der langjährige zweite Vorsitzende, Josef Joeken, und Stellvertreterin Elisabeth Steegmann aus dem Vorstand verabschiedet. Klaus van Briel wurde als Vorsitzender von den Mitgliedern wiedergewählt. Nachfolger von Joeken wurde Daniel Giebels. Siegbert Garisch wurde - ebenfalls einstimmig - zum zweiten stellvertretenden Vorsitzenden von pro dogbo gewählt. Den neuen Vorstand komplettieren als Beisitzer Johannes Konigorski, Ursula Heinrich, Viktor Vehreschild und Maria Voß. Der neue Vorstand und die Mitglieder dankten Joeken und Steegmann für ihr langjähriges Engagement im Vorstand.

Seit 2002 arbeitet der Verein pro dogbo in Benin und unterstützt dort die schulische und berufliche Ausbildung von Kindern und Jugendlichen. Mittlerweile konnten zusammen mit dem beninischen Partnerverein "Education Service International" (ESI) und der Studenteninitiative Weitblick aus Münster zehn Schulgebäude fertiggestellt werden. Mehrere tausend Kinder profitieren heute von der Förderung durch den Klever Verein in dem kleinen westafrikanischen Land Benin.

So werden derzeit rund 100 Jugendliche in einem Ausbildungszentrum im Kfz-, Metallbau- und Bäckerhandwerk ausgebildet, die zum Teil an einem staatlichen dualen Ausbildungsprogramm teilnehmen. Im Rahmen einer Lossprechungsfeier wurden nun in Dogbo die Diplome an 16 Absolventen übergeben, darunter auch ein Mädchen, das eine Lehre als Kfz-Mechanikerin erfolgreich abgeschlossen hat. Viele von ihnen haben bereits eine Anstellung in einem beninischen Betrieb gefunden.

"Das ist am Ende auch eine ganz konkrete Bekämpfung der Fluchtursachen", sagt Klaus van Briel. "Die Jugendlichen erhalten vor Ort ganz konkrete Perspektiven durch die Ausbildung und sie werden vom Projekt bei der anschließenden Jobsuche unterstützt" - ganz entsprechend dem Motto von pro dogbo: "Bildung ist der beste Impfstoff gegen Armut und Hoffnungslosigkeit".

Quelle: RP
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