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Kommentar: Unsere Woche
Viel Geld für schnelles Internet

Kleve. Da dürfte der Jubel in den Dörfern des Kreises Kleve groß gewesen sein: Landrat Wolfgang Spreen hat aus der Hand von Bundesminister Alexander Dobrindt Förderbescheide für den Breitbandausbau im Landkreis entgegen genommen. 29,7 Millionen Euro spendiert der Bund für die 15 teilnehmenden Kommunen - alle bis auf Kranenburg. Mit diesem Geld können mehr als 7000 Grundstücke mit 12.000 Endverbraucheranschlüssen ans schnelle Netz gebracht werden, rechnet die Kreisverwaltung vor. Auch, wenn es noch etwas dauern wird, bis das Turbo-Internet im letzten Winkel des Kreises ankommt - erstmal muss ein Anbieter gefunden werden, der in den unterversorgten Gebieten tätig wird - ist es gut, dass die 15 Kommunen die Kooperationsvereinbarung unterschrieben haben. Denn, wer mit einigen Hundert Kbit/s im Netz surft, weiß, wie nervig das ist. Zumal in vielen Fällen der Preis für viel mehr Bandbreite gezahlt werden muss. Die Formulierung "bis zu" im Vertrag mit dem Anbieter lässt das zu.

Noch wichtiger als für Privatpersonen ist schnelles Internet für Schulen. Deswegen sollten die 15 Kommunen am Ball bleiben, und möglichst schnell eine Förderung für den Breitbandausbau an Schulen beantragen.

marc.cattelaens@rheinische-post.de

Quelle: RP
 
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