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Kleve
Viele neue Straßennamen rund um Voba-Bau

Kleve. Helle Betonstufen führen hinunter, hölzerne Sitzstufen und Bänke laden zur Pause mit Blick auf den tiefer unten liegenden Kanal, die Herzogbrücke und das Hotel ein. Werftstraße soll der Platz neben dem neuen Volksbankbau heißen. Oder Werft-Weg, jedenfalls Werft soll er im Namen tragen. So wie die Straße, die irgendwann einmal dort vorbei führte. Die andere Seite der Bank soll nach dem alten Eckbollwerk in der Klever Stadtmauer, Netelenhorst, benannt werden.

Der große Platz vor der Bank, Richtung Spoycenter ("Ein sensibler Platz, der bald neu gestaltet werden soll", so CDU-Fraktionschef Wolfgang Gebing), soll Herzog-Platz heißen. So wie die Straße und die Brücke. Bleibt ein schmaler Streifen unmittelbar vor der Bank - der könnte dann dem neuen Gebäude die postalische Adresse "Raiffeisen-Tor" geben. Sonja Northing warb "ausdrücklich", so die Bürgermeisterin, für eine wohlwollende Unterstützung dieses Kompromisses, den später auch Gebing lobte.

Nach hitziger Diskussion ohne Ergebnis im Ausschuss wird die Verwaltung für den Rat, der Mittwoch, 16. Dezember um 15 Uhr im Saal der Stadthalle tagt, einen Plan vorlegen, der nochmals genau die zu benennenden Flächen kennzeichnet. Michael Bay (Grüne) warnte allerdings in der Diskussion, dass man Gefahr laufe, sich mit der kleinen Fläche für den großen Sozialreformer Raiffeisen lächerlich zu machen.

(mgr)
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