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Kalkar
Vier Windkraft-Gebiete in Kalkar

Kalkar. Bezirksregierung muss die Pläne der Stadtverwaltung noch genehmigen. Von Anja Settnik

Der Bauausschuss Kalkars hat "grünes Licht" für die Änderung des Flächennutzungsplans für die Windenergie gegeben. Der Bau von Windkraftanlagen soll in Kernzonen konzentriert werden, um zu vermeiden, dass fast überall im Außenbereich die vielzitierten "Spargel" in den Himmel schießen. Bislang kann der Kreis den Bau von Windrädern genehmigen und hat das vielfach getan, was den einen oder anderen Nachbarn erzürnt. Auch in der jüngsten Sitzung des Bauausschusses meldete sich einmal mehr Frank Hohl von der Bergstraße zu Wort, der sich bislang vergebens gegen das Errichten von Windkraftanlagen in seiner Neulouisendorfer Heimat auflehnt. Ein Vertreter eines Planungsbüros machte ihm wenig Hoffnung, dass Bürger mit dem Argument "optische Bedrängung" weiterkämen. Zudem sei klar, dass, was errichtet sei, Bestandsschutz genieße, also nicht abgebaut werden muss, wenn der künftige Flächennutzungsplan die Örtlichkeit ausschließe.

Von der Bezirksregierung hatte die Stadt auferlegt bekommen, ihren Antrag an mehreren Stellen nachzubessern. Wenn der Rat dem geänderten Flächennutzungsplan zustimmt und Düsseldorf ihn bewilligt, dürfen nur in Neulouisendorf (Bebauungsplan sieht vier Anlagen vor), südlich von Hönnepel (3), bei Appeldorn (3) und Niedermörmter (2) Windräder gebaut werden.

Quelle: RP
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