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Kleve
Wetter, Wurst, Weltgeschehen: Radio am Koekkoekplatz

Impressionen von WDR2 für eine Stadt in Kleve
Kleve. Er war so etwas wie die Keimzelle des großen Festival-Tages aus Kleve: der Koekkoekplatz an der Kavariner Straße. Dort stand nicht nur das mobile Studio des Radiosenders WDR 2, von hier aus gab es bereits ab 11 Uhr morgens Programm vor Hunderten Zuschauern mit Moderator Uwe Schulz. Von Ludwig Krause

Chefkoch Helmut Gote servierte sardische Pasta mit Bratwurstsoße - und stand dabei den neugierigen Besuchern Frage und Antwort. Die nahmen das Angebot dankend an, schließlich waren die 450 Plätze der Kochshow von Gote im Audimax der Hochschule Rhein-Waal genauso blitzschnell besetzt, wie bei allen anderen Veranstaltungen auch. Musikstars wie Max Mutzke und Andreas Bourani gaben sich vor ihren großen Auftritten am Bahnhof noch ein Stelldichein und Comedian René Steinberg ("Die von der Leyens") sorgte für Lacher vor historischer Kulisse. Bereits am Vormittag konnte Wettermann Frank Abel die Gäste beruhigen - das Wetter würde halten. Und tatsächlich begann es erst in den letzten Minuten des großen Bourani-Auftritts am Abend zu tröpfeln.

Kleve feiert sich selbst bei "WDR2 für eine Stadt" FOTO: Aaron Clamann

Aber nicht nur Wetter und Wurst gab es am Koekkoekplatz: Von dort aus schaltete Moderator Uwe Schulz auch in die Welt, um über aktuelle Themen aus Politik und Gesellschaft zu diskutieren - etwa zu Korrespondent Markus Sambale in Moskau.

Das war "WDR2 für eine Stadt" in Kleve FOTO: Evers, Gottfried

Für die vielen auswärtigen Besucher, die per Auto und Zug nach Kleve gekommen waren, war der Platz dabei aber vor allem eines: ein zentraler Anlaufpunkt zwischen Innenstadt, Veranstaltungsorten und Festivalgelände. Alleine die Fußgängerzone war am Samstag so voller Menschen, wie man es sonst wenn überhaupt nur von den Stadtfesten gewohnt ist.

Andreas Bourani, Madcon und Marlon Roudette rocken Kleve FOTO: Aaron Clamann

Auch das machte den Tag so besonders: Während manche Großveranstaltungen die Innenstadt aussterben lassen, brummte es den ganzen Tag über in Kleve. Bis zu den Kneipen und Cocktailbars, in denen manche noch lange nach dem letzten Lied weiter feierten.

Quelle: RP
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