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Kreis Kleve
Werkstätten bieten Licht-Test an

Kreis Kleve. Kostenlose Prüfungen in allen Innungsbetrieben im Oktober.

Schon seit 60 Jahren gibt es den Licht-Test, bei dem Autofahrer die Beleuchtungsanlage ihres Wagens in einer Werkstatt der Kfz-Innung kostenlos überprüfen lassen können. Doch immer noch sind auf den Straßen viele "Blender" und "Einäugige" unterwegs, berichtet die Verkehrswacht Kreis Kleve. Auch der Tüv Nord betont: Die Mängelquote lag auch im vergangenen Jahr im Kreis Kleve deutlich zu hoch.

Deswegen rufen die Verkehrswacht Kreis Kleve und die Kfz-Innung Niederrhein alle Autofahrer dazu auf, am Licht-Test 2016 teilzunehmen. "Gerade in der dunklen Jahreszeit kommt es darauf an, gut zu sehen und gesehen zu werden", sagt Falk Neutzer, Geschäftsführer der Verkehrswacht Kreis Kleve. "Daher sollte man im Oktober die Gelegenheit nutzen und die Beleuchtungsanlage des Fahrzeugs kostenlos überprüfen lassen", fordert er die Autofahrer auf.

Auf der Internet-Seite www.kfz-meister-finden.de erhält man über den Eintrag der eigenen Postleitzahl schnell die Kontaktdaten des nächsten Meisterbetriebs. Alle Innungsbetriebe im Kreis Kleve beteiligen sich an der einmonatigen Aktion, so René Gravendyk, Obermeister der Kfz-Innung Niederrhein.

Beim Licht-Test in der Werkstatt werden dann die Funktion und Einstellung der Scheinwerfer überprüft, um ein Blenden des Gegenverkehrs auszuschließen. Auch nehmen die Fachleute die Begrenzungs- und Parkleuchten, Bremslichter, Schlusslichter, Warnblinkanlage sowie Fahrtrichtungsanzeiger und Nebelschlussleuchte unter die Lupe. Dabei werden kleinere Mängel sofort und kostenfrei beseitigt.

"Gutes Licht schützt nicht nur die Fahrer. Auch die Verkehrssicherheit von ungeschützten Verkehrsteilnehmern wie Fußgängern und Radfahrern wird dadurch verbessert", erläutert Peter Baumgarten, Vorsitzender der Verkehrswacht Kreis Kleve. Letztere können sich in den dunklen Monaten aber auch selbst durch helle Kleidung oder reflektierende Materialien "sichtbar machen". So würden Menschen mit Westen, Armbinden oder Anhänger aus reflektierenden Materialien in der Dämmerung von Autofahrern meist schon aus einer Entfernung von 150 Metern wahrgenommen. Dagegen werde eine dunkel gekleidete Person erst in einer Entfernung von 25 Metern gesehen.

Der Licht-Test 2016 ist eine Gemeinschaftsaktion des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes und der Deutschen Verkehrswacht. Schirmherr ist der Bundesverkehrsminister. Um die Verkehrsteilnehmer auf den Licht-Test aufmerksam zu machen, hat die Verkehrswacht Kreis Kleve an viel befahrenen Straßen und bei vielen Innungsbetrieben Spannbänder aufgehängt, die für den Test werben.

Quelle: RP
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