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Kleve
WFG und Stadtmarketing sollen ins neue Rathaus

Kleve. Die Fortführung von Stadtmarketing und Wirtschaftsförderung in Kleve als eine Gesellschaft wurde jetzt vom Rat gegen eine Stimme aus der CDU-Fraktion beschlossen. Umgesetzt werden soll die diskutierte Variante 1, für die die bis jetzt beteiligten Kommanditisten mit rund 50.000 Euro ausbezahlt werden müssten.

Die Gesellschaft wird künftig nur einen Geschäftsführer haben, der sowohl für die Wirtschaftsförderung als auch für das Stadtmarketing verantwortlich ist. "Die Mitarbeiter der Kleve Marketing GmbH gehen mit der Übernahme der Aufgaben durch die Wirtschaftsförderungsgesellschaft (WFG) auf die WFG über, die Konditionen ihrer Arbeitsverhältnisse bleiben unverändert" , formuliert Bürgermeisterin Sonja Northing in der Vorlage für den Rat. Sitz der Gesellschaft soll das neue Rathaus werden. Nach der Zusammenführung der beiden Gesellschaften soll die bisherige Wirtschaftsförderungsgesellschaft auch im neuen Rathaus unterkommen, heißt es weiter. Sie werden im Kopfbau untergebracht, der dafür auch einen eigenen Eingang besitzt.

"Hierdurch werden aus Sicht der Stadt Mietkosten gespart", rechnet Kleves Kämmerer Willibrord Haas. Außerdem würde die Arbeitsabläufe optimiert und weitere Kosten gespart.

Die Stadt Kleve sieht keine Veranlassung, das Personal der neuen Gesellschaft nach der Zusammenführung und der Unterbringung im neuen Rathaus aufzustocken. "Das ist aus derzeitiger Sicht nicht erforderlich", schreibt Northing. Die neue Gesellschaft aus WFG und Stadtmarketing soll ihre Arbeit ab 1. Januar 2017 aufnehmen.

Kleves Kämmerer Willibrord Haas hatte schon im Oktober vorigen Jahres in München auf der Immobilienausstellung Expo Real die Zusammenlegung der Gesellschaften angekündigt. Er wolle im Frühjahr 2016 dem Rat Vorschläge unterbreiten, die zum 1. Januar 2017 umgesetzt werden sollen, hatte Haas damals prophezeit. Jetzt wurde der Vorschlag von den Fraktionen im Rat verabschiedet.

(mgr)
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